Wasser und Kunst als verbindende Elemente
Paderborner Kunstwerk bei den HANSEartWORKS prämiert
Dienstag, 30. Juni 2026 | Stadt Paderborn - Unter dem Motto „The power of water“ findet noch bis August die Kunstausstellung „HANSEartWORKS 2026“ anlässlich des 46. Internationalen Hansetags in Stargard (Polen) statt. In diesem Jahr wurde auch eine Collage-Arbeit des Paderborner Künstlers Wolfgang Brenner prämiert und in der Stadtbibliothek von Stargard ausgestellt. Begleitet und gesponsert wurde seine Arbeit vom städtischen Projektteam „Stadt. Mensch. Fluss. – Die Pader für Europa“ (EKS). „Wasser und Kunst verbinden europäische Hansestädte seit mehr als sechs Jahrhunderten. Dank der prämierten Arbeit von Wolfgang Brenner rückt das Motto der 21. HANSEartWORKS nun auch in Stargard und Paderborn erneut ins öffentliche Bewusstsein“, betont Dr. Michael Ströhmer, EKS-Programmleiter.
Auch historisch gesehen gibt es interessante Parallelen zwischen Paderborn und Stargard: Beide Hansestädte verfügten in ihrer mittelalterlichen Stadtbefestigung über ein eigenes „Wassertor“ für den Stadtfluss. In Paderborn ein dreibogiger, mit Eisengittern gesicherter Durchlass durch die Stadtmauer, in Stargard befand sich das sogenannte „Mühlentor“, durch das ein Seitenarm der Ihna floss.
Hinter beiden Toren lagen Mühlen, die von der Wasserkraft der Stadtflüsse angetrieben worden sind. „Das Stargarder Mühlentor mit seinen Doppeltürmen galt damals wie heute als Wahrzeichen der polnischen Hansestadt, weshalb es von vielen Schulkindern für die Besucher des 46. Hansetages als Identitätsort ihrer Stadt gemalt worden ist“, berichtet der Programmleiter weiter. Zudem ist der Backsteinbau des Stargarder Mühlen-/Wassertors bauhistorisch gesehen nahezu einzigartig in ganz Polen.
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