1,4 Millionen Menschen besuchen rundum gelungenes Libori-Fest

Beeindruckender Abschluss war das Sparkassen-Musik-Feuerwerk

© Stadt PaderbornDen glanzvollen Schlusspunkt unter die Libori-Festwoche setzte auch in diesem Jahr das Musik-Feuerwerk der Sparkasse Paderborn-Detmold-Höxter, das erneut aus dem Leokonvikt in der Südstadt als Höhenfeuerwerk gezündet wurde und zu dem Radio Hochstift die passende Musik lieferte.

Montag, 03. August 2026 | Stadt Paderborn - Das Libori-Fest 2026 war ein voller Erfolg für die Stadt Paderborn. Rund 1,4 Millionen Besucher*innen haben in den vergangenen neun Tagen eines der größten und ältesten Volksfeste in Deutschland gefeiert. Das sind – trotz der wetterbedingten Schließung am Donnerstagnachmittag – so viele Menschen wie 2025. Das Fazit fiel über alle Maßen gut aus. „Das war kein normales, sondern ein richtig tolles Libori-Fest“, resümierte Bürgermeister Stefan-Oliver Strate während der traditionellen Libori-Abschlusskonferenz am Montag im Paderborner Rathaus. Er dankte allen, die zum großen Erfolg des diesjährigen Libori-Festes beigetragen haben.

Den glanzvollen Schlusspunkt unter die Libori-Festwoche setzte auch in diesem Jahr das Musik-Feuerwerk der Sparkasse Paderborn-Detmold-Höxter, das erneut aus dem Leokonvikt in der Südstadt als Höhenfeuerwerk gezündet wurde und zu dem Radio Hochstift die passende Musik lieferte. Insgesamt sorgte das Abschlusswochenende bei allen Beteiligten für Begeisterung: „Samstag und Sonntag waren noch einmal ein absolutes Highlight“, so Strate. Den Donnerstagnachmittag habe dies wieder ausgeglichen. „Eine Unterbrechung des Festes ist eine Entscheidung, die nicht einfach ist, aber die Unwetterwarnung war zu eindeutig“, betonte der Bürgermeister.

Ein positives Fazit zogen auch alle weiteren Beteiligten. „‚Mittendrin‘ lautete unser Motto in diesem Jahr und wir sind froh und dankbar, wirklich mittendrin gewesen zu sein “, sagte Thomas Throenle, Pressereferent des Erzbischöflichen Generalvikariats. Er berichtete unter anderem von vollen Gottesdiensten, langen Warteschlangen vor der Segensgondel im Riesenrad, Prozessionen und vielen Orten der Begegnung und des Austausches mitten in der Stadt.

Auch Bethel Thelen, Vorsitzender der Schaustellervereins Paderborn, zeigte sich zufrieden. „Wir sind am Samstag bombastisch gestartet. Auch der Montag und der Dienstag waren super“, so Thelen. „Wir sind froh, dass wir um 17.30 Uhr wieder öffnen konnten und Libori danach wieder etwas in Schwung kam“, berichtete Thelen mit Blick auf die Unterbrechung am Donnerstagnachmittag. Durch das letzte Wochenende habe man diesen fast wieder aufgeholt, so Thelen. Insgesamt lägen die Schausteller jedoch etwa 10 Prozent hinter den Vorjahresergebnissen. Von einem „sensationellen ersten Samstag“ sprach auch Oliver Gollers von der Interessens- und Werbegemeinschaft Pottmarkt. Am Mittwoch hätten sich allerdings die heißen Temperaturen auf dem Markt bemerkbar gemacht.

Für eine tolle Stimmung in der Innenstadt sorgte unter anderem das vielfältige Bühnenprogramm. Sowohl das Programm auf der Kulturbrunnenbühne als auch die Veranstaltungen auf dem „Platz der kleinen Künste“ zogen viele Besucher*innen an. „Wir sind sehr, sehr zufrieden. Unsere Erwartungen wurden teilweise übertroffen“, sagte Olaf Menne, der mit seiner Agentur Lautstrom die Bühne vor dem Rathaus bespielte. Ein durchweg positives Fazit zog auch Kulturamtsleiter Max Zindel. Der „Platz der kleinen Künste“, der zum dritten Mal vor der der Stadtbibliothek stattfand, sei ebenfalls schon am ersten Samstag sehr gut besucht worden. Trotz der unterschiedlichen Wetterlagen sei das Kulturamt sehr zufrieden. Dass im Trubel des Festes auch spirituelle Momente gefragt waren, betonte Theresa Meier vom Bonifatiuswerk, das mit seiner Veranstaltung „Mut zur Hoffnung“ viele Besucher*innen in die Marktkirche lockte.

Sehr beliebt waren in diesem Jahr erneut die Libori-Herzen der Tourist Information. Alle 11.000 Herzen – so viele wie nie zuvor – wurden bereits bis zum Montagnachmittag verkauft. 3.000 Festivalbändchen waren schon am Samstag ausverkauft, wie Ulrich Zacharias von der Tourist Information berichtete.

„Libori war eine runde Sache“, bestätigte Carsten Büsse, Vorsitzender des Betriebsausschusses und Ausschusses für Märkte und Feuerwehr, die vielen positiven Rückmeldungen der Beteiligten. Man habe auf Libori zu keinem Zeitpunkt ein ungutes Gefühl gehabt.

„Nach dem Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin mussten wir entscheiden, ob wir darauf reagieren, aber wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass wir so gut aufgestellt sind, dass wir nicht nachbessern müssen“, sagte Claus Josephs, Leiter des Ordnungsamtes, in Hinblick auf die Sicherheit der Veranstaltung. Die zweite Entscheidung, die es zu treffen galt, betraf die Unterbrechung am Donnerstag. Insgesamt zog Josephs aber ein positives Fazit. Auch Beschwerden wegen Lärms habe es in diesem Jahr kaum gegeben.

Imke von der Heiden von der Kreispolizeibehörde sprach ebenfalls von einem überwiegend friedlichen Fest. Die Feuerwehr verzeichnete 44 Einsätze des Rettungswagens - etwa so viele, wie im letzten Jahr, sagte Markus Norbel von der Paderborner Feuerwehr. Für den Sanitätsdienst seien die beiden Samstage sowie – aufgrund der Hitze – der Mittwoch am arbeitsintensivsten gewesen.

„Beim Parken können wir ein leichtes Minus verzeichnen, dass sich aber klar dem Donnerstagnachmittag zuordnen lässt“, blickte Dr. Dietmar Regener, Leiter des Abfallentsorgungs- und Stadtreinigungsbetriebs (ASP), auf die Libori-Woche zurück. „Insgesamt haben wir den Eindruck, dass es eine Verlagerung vom Auto- zum Radverkehr gibt“, so Regener. Die Abfallmengen seien mit dem letzten Jahr vergleichbar, es habe jedoch etwas mehr Glasbruch gegeben. Regener freute sich insbesondere über die Dreharbeiten für die „Sendung mit der Maus“, die den ASP drei Tage begleitet und „unsere Arbeit damit noch einmal gewürdigt haben“, so Regener.

Ein Erfolg waren die neun Tage Libori auch für den PaderSprinter. „Mit 62.000 verkauften Tickets wurde auch das Libori-Ticket in diesem Jahr wieder sehr gut angenommen“, sagte René Möller vom PaderSprinter. Über den verkaufsoffenen Sonntag am zweiten Libori-Wochenende freute sich Uwe Seibel, Vorsitzender der Werbegemeinschaft. „Insgesamt sind Einzelhandel und Gastronomie mit der Libori-Woche sehr zufrieden“, so Seibel.

Oliver Bekiersch, Pressesprecher der Sparkasse Paderborn-Detmold-Höxter, zeigte sich erfreut über ein gelungenes Libori-Fest und ein tolles Abschlussfeuerwerk. „Wir sind rundum zufrieden und dankbar, dass wir dabei sein konnten“.

„Nach Libori ist dieses Mal vor dem Jubiläum“, stimmte Jens Reinhardt, Leiter des Amtes für Öffentlichkeitsarbeit und Stadtmarketing, alle Beteiligten auf die Feierlichkeiten in 2027 ein – dann wird Libori 1.250 Minuten eher und somit bereits am Freitag starten.

Stadt Paderborn

Amt für Öffentlichkeitsarbeit und Stadtmarketing