PaderSprinter meldet neue Fahrgastrekorde
Medieninformation des Verkehrsunternehmens
Mittwoch, 02. September 2026 | Stadt Paderborn - Der PaderSprinter sorgt für den Busverkehr in Paderborn und bringt damit Menschen nicht nur von A nach B, sondern schafft Verbindungen und trägt wesentlich zu einer lebendigen und lebenswerten Stadt bei. Etwa 53.000 Fahrgäste nutzten 2025 täglich den PaderSprinter, um zur Arbeit, zur Schule, zu wichtigen oder auch weniger wichtigen Terminen, zum Stadtbummel, zu ihren Liebsten, zum Feiern, zur Erholung, zum Sport, zum Einkauf oder wo es sie sonst hinzieht, zu gelangen. Zwei Jahre nach dem großen Fahrplanwechsel kann der PaderSprinter sich über neue Fahrgastrekorde freuen. Die Zuwachsrate übertrifft sogar die eigene Prognose.
Im März 2024 startete der PaderSprinter sein „Zukunftsnetz“ für Paderborn, den größten Fahrplanwechsel seit 1996. Hinter diesem großen und komplexen Projekt standen teils jahrelange sorgsame Planungen. Das Paderborner Verkehrsplanungsteam schaute nicht nur auf den gegenwärtigen Stand, sondern beurteilte bekannte Daten mit Erfahrungen und wissenschaftlichen Werkzeugen auch, um kommende Anforderungen zu berücksichtigen. So machte man den Paderborner Stadtbusverkehr fit für die Zukunft.
Der neue Fahrplan reagierte auf neue Wohn- und Gewerbegebiete, veränderte Arbeitswege und auch auf weitere Bedürfnisse und Wünsche der Fahrgäste: Buslinien wurden angepasst, miteinander verbunden oder neu eingeführt. Dadurch werden mehr Direktverbindungen angeboten, bessere Anschlüsse zum Regionalverkehr hergestellt und die Pünktlichkeit wurde deutlich verbessert. Zum verdichteten Netz gehörte für einige Bereiche eine deutliche Taktverdichtung, wo jeweils zwei Linien sich passend ergänzen. Auf diese Weise wurde etwa die Achse zwischen Innenstadt und Universität über die Husener Straße eine der beliebtesten im ganzen Netz.
Gerade der Faktor Zeit, der mit deutlich gesteigerter Pünktlichkeit, aber auch mit effizienten Fahrtwegen optimiert wurde, bedeutet für die Fahrgäste einen wesentlichen Pluspunkt. Gleichzeitig helfen diese Verbesserungen, die Wirtschaftlichkeit im Blick zu behalten: Besonders für den ÖPNV gilt immer „Zeit ist Geld“, denn jede Fahrtzeitminute ist ein zusätzlicher Kostenfaktor.
Seit seiner Einführung bleibt das Zukunftsnetz ständig auf dem Prüfstand und der PaderSprinter reagierte bereits mehrfach mit kleineren Fahrplanwechseln auf veränderte Anforderungen wie beispielsweise neu erschlossene gefragte Ziele oder auch veränderte Schul- oder Schichtzeiten.
Von Anfang an zeigte sich eine sehr gute Akzeptanz bei den Fahrgästen, die dem PaderSprinter beim ÖPNV-Kundenbarometer 2025 den Spitzenplatz bescheinigten. Die positive Tendenz setzt sich seitdem fort. Der aktuelle Zuwachs von etwa 2,5 Mio. bzw. 15% mehr Fahrgästen seit Einführung des Zukunftsnetzes übersteigt die selbst angepeilte Zielmarke sogar deutlich. Dieses Mehr an Fahrgästen spiegelt sich auch in der Auslastung der Busse wider, die mit durchschnittlich mehr Fahrgästen pro Fahrzeug unterwegs sind und damit zur Effizienz des Systems beitragen.
Zur Wahrheit gehört, dass sich nicht nur wegen des veränderten Fahrplanangebotes mehr Menschen für den Paderborner ÖPNV entscheiden. Das Deutschlandticket trägt seit seiner Einführung 2023 wesentlich zur Attraktivität des ÖPNV insgesamt bei und jüngst zahlen auch die hohen Spritpreise darauf ein, dass mehr Menschen vom Auto auf den Bus wechseln. Für sie ist der PaderSprinter eine sinnvolle, machbare und komfortable Alternative.
Mit dem PaderSprinter darf sich jetzt ganz Paderborn über ein attraktives und zukunftsfähiges Stadtbusangebot freuen, betont PaderSprinter Geschäftsführer Oliver Eikenberg: „Zu den wichtigen Themen des PaderSprinter gehören seit vielen Jahren auch Umweltschutz und Nachhaltigkeit, und das nicht nur, weil die Politik dazu konkrete Ziele vorgegeben hat. Aktuell setzen wir deshalb die Elektrifizierung der Fahrzeugflotte mit der entsprechenden Infrastruktur um. Noch weiter in die Zukunft geschaut, prüfen wir derzeit auch Chancen und Möglichkeiten zur Ergänzung des ÖPNV-Angebotes in Paderborn mit automatisierten oder sogar autonomen Fahrzeugen.“
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