Bürgerinformation zur Evakuierung im Rathaus

Samstag, 7. April, von 10 bis 14 Uhr

© Stadt PaderbornBürgermeister Michael Dreier zeigte sich bei der Pressekonferenz am 5. April sehr dankbar über die gute Zusammenarbeit des Krisenstabs sowie der gesamten Stadtbevölkerung.

Freitag, 06. April 2018 | Stadt Paderborn - Der Zeitplan steht, der Kampfmittelbeseitigungsdienst steht in den Startlöchern und die Feuerwehr hat bereits mit den ersten Abtransporten begonnen. Auf der Pressekonferenz am Donnerstag, 5. April, beantworteten die Verantwortlichen von Feuerwehr, Polizei, Kampfmittelbeseitigungsdienst und der Stadt Paderborn die letzten Fragen für die anstehenden Evakuierungsmaßnahmen.
„Ich habe vollstes Vertrauen in den Kampfmittelbeseitigungsdienst und bin mir absolut sicher, dass am Sonntag alles gut gehen wird“, leitete Bürgermeister Michael Dreier die dritte und letzte Pressekonferenz vor der Bombenentschärfung am Sonntag ein. Er appellierte noch einmal an alle Anwohnerinnen und Anwohner, die innerhalb der Sperrzone wohnen, ihre Häuser am Sonntag zu verlassen. Auch Ordnungsamtsleiter Udo Olschewski unterstrich dies noch einmal. Anschließend bestätigte er den entworfenen Zeitplan. Es bleibe dabei, dass die Husener Straße bereits ab 6 Uhr für den Abtransport der Patienten aus den Krankenhäusern gesperrt werde. Ab 8 Uhr werden dann 15 Straßensperren durch die Polizei eingerichtet, so dass ab 10 Uhr nur noch die Ausfahrt aus dem Sperrgebiet möglich sei, keine Einfahrt mehr. So solle der Verkehr entzerrt werden, sprach der Ordnungsamtsleiter. Ab 12 Uhr darf sich dann keine Person mehr im Sperrgebiet aufhalten.
Damit in dieser Zeit kein Vandalismus betrieben werden kann, wird die Polizei verstärkte Kontrollen - unter anderem mit Hubschraubern - durchführen, bestätigte Kriminalhauptkommissar Michael Lohl. In diesem Zusammenhang erklärte Jens Reinhardt, Pressesprecher der Stadt Paderborn, dass am Sonntag für die Zeit der Entschärfung ein ausdrückliches Flugverbot für Drohnen, die über das Sperrgebiet fliegen, gelte. Die Vertreter des Kampfmittelbeseitigungsdienst Karl-Friedrich Schröder, Gerd Matthee und Rainer Woitschek zeigten sich zuversichtlich hinsichtlich ihrer anstehenden Mammutaufgabe. „Wir haben eine jahrelange Erfahrung mit diesem Typ Bombe und sind absolut davon überzeugt, diese Aufgabe am Sonntag lösen zu können.“ In den letzten fünf Jahren musste das Team bereits einige Bomben des Typ HC 4000/Blockbuster entschärfen und nie sei es zu Komplikationen gekommen, so die drei Experten.
Die Vertreter des Padersprinters verwiesen bezüglich des kostenlosen Shuttle-Service auf ihre Internetseite www.padersprinter.de/bombenentschaerfung/. Im Hinblick auf die Parkplatzsituation am Sonntag teilt die Stadt Paderborn mit, dass die folgenden Parkplätze komplett geschlossen bleiben: Parkplätze Liboriberg, Parkhaus Liborigalerie, Tiefgarage Volksbank, Tiefgarage Königsplatz, Domplatz. Die Ausfahrt ist erst wieder am Montag möglich. Der Parkplatz Paderhalle 1 wird für die Feuerwehr als Aufstellfläche genutzt und steht daher der Öffentlichkeit ebenfalls nicht zur Verfügung. Das Parkhaus Neuhäuser Tor hat wie gewohnt geöffnet. Zusätzlich öffnen ab 8 Uhr der Parkplatz Florianstraße und die Parkpalette Rolandsweg. Aus gegebenem Anlass werden auch alle Museen (unter anderem das neue Stadtmuseum) und Galerien im Evakuierungsgebiet geschlossen bleiben, dies teilte der Kulturdezernent Carsten Venherm mit.
Für alle weiteren Fragen rund um die Evakuierungsmaßnahme am Sonntag steht am Samstagvormittag ein Team aus der Stadtverwaltung und dem Padersprinter im kleinen Sitzungsaal des Historischen Rathauses zur Verfügung. Dort werden nochmals Pläne des Evakuierungsgebiets ausgehängt und das Team wird Interessierte mit Informationen versorgen.

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