Bevölkerungszahl in Paderborn

Fast 139.000 Einwohner

Auch im dritten Monat des neuen Jahres stieg die Einwohnerzahl in Paderborn weiter an. Genauer gesagt nahm im März die Bevölkerung der Stadt um 78 Personen von 138.653 auf 138.731 Einwohner zu (Vormonat +88; Vorjahr +176). Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein deutlich niedrigeres Ergebnis. Der Abstand zum Vorjahresmonat liegt nun bei +1.652 Personen (Februar 2002: +1.750). Die "natürliche Bevölkerungsbewegung" trug diesesmal nur einen geringen Teil zum Bevölkerungswachstum bei. Die Geburtenzahl von 114 Babies war die niedrigste in einem März der letzten zwölf Jahre (Vormonat 121, Vorjahr 127). Und auch die Zahl der 95 Sterbefälle war unterdurchschnittlich (Vormonat 92, Vorjahr 87). Aus beiden ergab sich mit +19 Personen ebenfalls ein unterdurchschnittlicher Geburtenüberschuss (Vormonat +29, Vorjahr +40). Den größeren Anteil am positiven Ergebnis hatten die sogenannten Wanderungen. Dabei war die Zahl der 549 Zuzüge (Vormonat 512, Vorjahr 598) die geringste März-Zahl der letzten fünf Jahre. Auch die Fortzugszahl von 490 Personen (Vormonat 453, Vorjahr 462) war im März-Vergleich der letzten Jahre niedriger als üblich. Zusammen ergab sich deshalb mit +59 Personen der zweithöchste Wanderungsgewinn in einem März seit sechs Jahren (Vormonat +59, Vorjahr +136). Den stärksten Zuwachs unter den Stadtteilen gab es zum dritten Mal nacheinander in der Kernstadt (+64), gefolgt von Sande (+23), Benhausen (+18) und Neuenbeken (+10). Schloß Neuhaus (-25) musste einen größeren Rückgang hinnehmen. In den anderen Ortsteilen blieb fast alles beim alten: Elsen (+4), Wewer (-4), Dahl und Marienloh (beide -6). Neben den 138.731 Einwohnern mit Hauptwohnsitz wohnten Ende März 8.046 Personen mit Nebenwohnsitz in Paderborn (Vorjahr: 7.208). Die Gesamtbevölkerungszahl liegt jetzt bei 146.777 Einwohnern.