Jugendamt gegen Rechtsradikalismus
Großes Interesse
Auf großes Interesse stießen zwei Projekte gegen Rechtsradikalismus, die das Jugendamt der Stadt Paderborn organisierte. In Zusammenarbeit mit der Christlich-Jüdischen Gesellschaft Paderborn lud es Schülerinnen und Schüler zu Paderborner Stadtführungen unter dem Titel "Auf jüdischen Spuren" ein. Insgesamt beteiligten sich daran 90 junge Leute aus vier Paderborner Schulen. Den Führungen von Günter Bitterberg von der Christlich-Jüdischen Gesellschaft folgten die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums St. Michael, der Gesamtschule Kaukenberg sowie der beiden Hauptschulen Mastbruch und Heinrich mit viel Aufmerksamkeit. Bei einem zweiten Projekt in dieser Reihe bot das Jugendamt eine thematische Studienfahrt nach Berlin an. Die 60 Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Elsen, des Gymnasiums St. Michael und des Goerdeler Gymnasiums besuchten dabei unter anderem die eindrucksvolle Ausstellung "Holocaust - Der nationalsozialistische Völkermord und die Motive seiner Erinnerung". Für viele Teilnehmer war auch die Begegnung mit Raimund Wolff einprägsam. Der Zeitzeuge berichtete den Paderbornerinnen und Paderbornern über das jüdische Leben rund um die Oranienburger Straße.