Marienplatz/Westernstraße
Pflastermängel werden beseitigt
Seit Anfang der Woche haben die Gewährleistungs- und Sanierungsarbeiten am Pflaster in der Westernstraße und am Marienplatz begonnen. Das teilt die Stadt Paderborn mit. Begonnen wurde auf dem Stück zwischen Rathausplatz und Marienplatz. Um die Beeinträchtigungen für die Kunden und Anlieger so gering wie möglich zu halten, hat sich die Stadt in Absprache mit den die Gewährleistung ausführenden Firmen entschlossen, die insgesamt zehn Bauabschnitte noch zu unterteilen. „So können wir sicher sein, dass die Westernstraße und auch der Marienplatz nicht eine einzige Baustelle werden, wo kein Fußgänger mehr vorbeikommt“, so Peter Schöneweis, Leiter des Straßen- und Brückenbauamtes der Stadt Paderborn. Die Zugänglichkeit zu den einzelnen Geschäften ist jedoch gewährleistet. Die Bauarbeiten werden bis zum Westerntor reichen und voraussichtlich im Herbst 2003 abgeschlossen sein. Um die Haltbarkeit des Pflasters zu erhöhen, werden die Steine jetzt in einem Spezialmörtel verlegt und verfugt. Diese so genannte gebundene Bauweise, die jetzt Stand der Technik ist, soll nicht nur die Festigkeit des Belags fördern, sondern auch für ein geschlossenes Fugenbild sorgen. Ursprünglich lagen die Pflastersteine in Splitt/Sandgemisch auf einer Schottertragschicht. Die oberen zehn Zentimeter der Schottertragschicht werden bei den jetzigen Arbeiten abgetragen, die Schottertragschicht wird danach nachverdichtet und bildet dann die Basis für eine wiederum zehn Zentimeter dicke Drainasphalttragschicht. Darauf werden dann die Steine in den Spezialmörtel gelegt und verfugt. Es kann bis zu 28 Tagen dauern, bis dieses Pflaster wieder befahren werden kann. Das Begehen ist jedoch schon nach ca. einem Tag wieder möglich. Die einzelnen Abschnitte bleiben deshalb auch für längere Zeit für den Lieferverkehr gesperrt. Die Stadt bittet, dies unbedingt zu respektieren, um Mängel am Pflaster zu vermeiden.