Broschüre "Pränatale Diagnostik" erschienen

Über Chancen und Möglichkeiten informieren

Welche Chancen und Möglichkeiten bietet die vorgeburtliche Diagnostik? Wie können sich Frauen und Paare einen Standpunkt dazu bilden, um Entscheidungen zu treffen? Fragen, die die neue Broschüre "Pränatale Diagnostik" beantwortet. Der Paderborner Arbeitskreis „Frauengesundheit“ stellte das Werk jetzt vor. Hier arbeiten unter der Koordination der Gleichstellungsstelle der Stadt Paderborn Berufsgruppen zusammen, die Schwangere beraten, unterstützen und auf die Geburt vorbereiten. Erhältlich ist die Broschüre in der Stadtverwaltung Paderborn, Am Abdinghof, in den Verwaltungsnebenstellen Schloß Neuhaus, Elsen und Sande, in den Praxen von Frauenärztinnen und –ärzten, in Apotheken sowie in den Bibliotheken und weiteren öffentlichen Einrichtungen. Die Broschüre soll Frauen und Paaren ermöglichen, sich grundlegend über die Chancen und Risiken vorgeburtlicher Diagnostik zu informieren. Sie sollen durch die Lektüre einen persönlichen Standpunkt entwickeln können und damit Entscheidungshilfen finden. Die Übersicht enthält deshalb Informationen über die verschiedenen Untersuchungsmöglichkeiten des ungeborenen Kindes. Es wird erklärt, welche Erkrankungen und Entwicklungsstörungen erkannt werden können. Eingegangen wird auch auf Grenzen der Untersuchung und auf Gefahren, die mit der jeweiligen Untersuchungsmethode verbunden sein können. Außerdem finden sich im Adressenteil Hinweise auf Beratungsmöglichkeiten zu diesem Thema in Paderborn und der Umgebung. Der Arbeitskreis „Frauengesundheit“ trifft sich regelmäßig in der Gleichstellungsstelle der Stadt Paderborn, Am Abdinghof. Hier arbeiten bislang Dr. med. Heike Niggemeyer, Ärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Dr. med. Agnes Tavakoli, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Karin Storm, Sozialdienst Katholischer Frauen, Schwangerschaftsberatungsstelle, die Hebamme Ruth Osterwinter vom St. Vincenz-Krankenhaus, Stefanie Fischer von der Schwangerschaftsberatungsstelle des Caritasverbandes für den Kreis Höxter sowie die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Paderborn, Petra Hensel-Stolz, mit.