Deutlicher Anstieg im Juli
Gesamtbevölkerung erstmals über 147.000
Nach dem vergleichsweise geringen Bevölkerungswachstum im zweiten Quartal stieg die Einwohnerzahl in Paderborn im Juli wieder deutlich an. Sie nahm um 154 Personen von 138.830 auf 138.984 Einwohner zu (Vormonat 87; Vorjahr +143). Wie Michael Wahl von der Statistik der Stadt Paderborn mitteilt, ist das etwas mehr als im Vorjahr und deutlich über dem Juli-Durchschnitt der letzten zehn Jahre. Der Abstand zum Vorjahresmonat liegt nun bei +1.379 Personen (Juni 2002: +1.368). Eine Ursache für den Anstieg der Bevölkerungszahl ist bei den sogenannten Wanderungen zu finden. Dabei lag die Fortzugszahl mit 670 Personen (Vormonat 480, Vorjahr 728) leicht unter dem Juli-üblichen Durchschnitt. Die Zahl der 764 Zuzüge (Vormonat 526, Vorjahr 829) lag ziemlich genau im Juli-Durchschnitt der letzten zehn Jahre. Zusammen ergab sich deshalb mit +94 Personen ein überdurchschnittlicher Wanderungsgewinn (Vormonat +46, Vorjahr +101). Die "natürliche Bevölkerungsbewegung" erbrachte diesmal ebenfalls einen deutlichen Beitrag zum Bevölkerungswachstum. Die Geburtenzahl von 147 Babies (Vormonat 121, Vorjahr 133) war zwar „nur“ Juli-Durchschnitt, aber im laufenden Jahr immerhin die zweithöchste Geburtenzahl bisher. Die Zahl der 87 Sterbefälle lag unter dem üblichen Juli-Durchschnitt (Vormonat 80, Vorjahr 91). Aus beiden ergab sich mit +60 Personen ein für den Juli vergleichsweise hoher Geburtenüberschuss (Vormonat +41, Vorjahr +42). Den stärksten Zuwachs unter den Stadtteilen verzeichnete wiederum Schloß Neuhaus (+56), gefolgt von der Kernstadt (+39), Sande (+34) und Elsen (+22). Wewer (-13) musste erneut Verluste hinnehmen. In den anderen Ortsteilen blieb fast alles beim Alten: Benhausen und Dahl (beide +6), Marienloh (+5) und Neuenbeken (-1). Neben den 138.984 Einwohnern mit Hauptwohnsitz wohnten Ende Juli 8.087 Personen mit Nebenwohnsitz in Paderborn (Vorjahr: 7.279). Die Gesamtbevölkerungszahl liegt damit jetzt bei 147.071 und damit erstmals über 147.000 Einwohnern.