Sozialausschuss der Stadt
Kornelia Welz neue Vorsitzende
Unter neuer Leitung tagte der Ausschuss für Soziales, Senioren- und Behindertenangelegenheiten im Westphalenhof in Paderborn. SPD-Ratsherrin Kornelia Welz übernahm den Vorsitz von Ute Berg, die inzwischen ihr Ratsmandat in Paderborn niedergelegt hat, um sich voll auf ihre neuen Aufgaben als Bundestagsabgeordnete in Berlin zu konzentrieren. Kornelia Welz übermittelte den Ausschussmitgliedern noch einmal herzliche Grüße von Ute Berg und ihren Dank für die zurückliegende gute Zusammenarbeit. Gleichzeitig begrüßte die neue Vorsitzende ihren Ratskollegen Georg Strümper (SPD) als nachrückendes Mitglied im Ausschuss für Soziales. Nach einer Information über die durchgeführte Erweiterung und Modernisierung des Westphalenhofes durch den Stiftungsvorsitzenden Prof. Dr. Werner Schmeken konnte sich der Sozialausschuss bei einem Rundgang durch das Haus unter der Führung des Verwaltungsleiters Josef Müller davon überzeugen, dass mit dem Westphalenhof ein sehr gelungenes Konzept für das Wohnen und Leben älterer Menschen mitten im Herzen der Stadt realisiert wurde. Prof. Dr. Schmeken wies noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass auch die ideelle und finanzielle Unterstützung der Stadt Paderborn hierzu einen wichtigen Beitrag geleistet habe. Auf der Tagesordnung des Ausschusses standen außerdem die Änderung der Satzung für die städtischen Übergangsheime. Die seit 1991 nicht mehr veränderten Nutzungsgebühren mussten aufgrund von gestiegenen Betriebskosten angepasst werden. verschiedene Berichte und Zuschussangelegenheiten und die Vorstellung der Planungen für das städtische Seniorenprogramm im kommenden Jahr. Um auch in Zukunft die kommunale Sozialpolitik trotz knapper Ressourcen möglichst wirkungsvoll zu gestalten und die speziellen Bedürfnissen der Paderborner Bürgerinnen und Bürger ganz gezielt zu berücksichtigen, möchte der Ausschuss seine Zusammenarbeit mit dem Sozialamt noch stärker intensivieren. Der jährlich erstellte Bericht des Sozialamtes soll um verschiedene Datensammlungen erweitert werden, um daraus zusätzliche Rückschlüsse auf soziale Entwicklungen und Veränderungen ziehen und gegebenenfalls neue Fragestellungen entwickeln zu können. Nach einstimmigem Beschluss des Ausschusses soll sich diesem Thema ab dem nächsten Jahr ein besonderer Arbeitskreis widmen, dem neben Vertreterinnen und Vertretern des Sozialausschusses und der Verwaltung auch Fachleute aus den ortsansässigen Wohlfahrtsverbänden angehören werden.