Paderborner Bevölkerungsentwicklung

November mit Rückgang

Im November musste Paderborn zum zweiten mal in diesem Jahr einen Rückgang der Einwohnerzahl hinnehmen. Die Bevölkerung der Stadt nahm um 85 Personen von 139.246 auf 139.161 Einwohner ab (Vormonat +104; Vorjahr +129). Das ist das niedrigste November-Ergebnis der letzten 15 Jahre. Auch 1997 (-83) und 1998 (-33) hatte es Rückgänge gegeben. Der Abstand zum Vorjahresmonat liegt nun bei +798 Personen (Oktober 2002: +1.012). Die Statistik der Stadt Paderborn sieht die Ursache für den geringen Anstieg der Bevölkerungszahl allein bei den so genannten Wanderungen. Dabei war die Zuzugszahl mit 478 Personen (Vormonat 722, Vorjahr 611) der niedrigste November-Wert der letzten 15 Jahre. Die Zahl der 604 Fortzüge (Vormonat 638, Vorjahr 503) war dagegen leicht überdurchschnittlich. Zusammen ergab sich deshalb mit 85 Personen der zweithöchste Wanderungsverlust in einem November der letzten 15 Jahre (Vormonat +84, Vorjahr +108). Die "natürliche Bevölkerungsbewegung" konnte diese Entwicklung nicht ausgleichen. Zwar war die Geburtenzahl von 134 Babys (Vormonat 125, Vorjahr 119) etwas höher als im November üblich. Die Zahl der 93 Sterbefälle lag allerdings genau im November-Durchschnitt (Vormonat 105, Vorjahr 98). Aus beiden ergab sich mit +41 Personen ein leicht überdurchschnittlicher Geburtenüberschuss (Vormonat +20, Vorjahr +21). Unter den Stadtteilen war vom Bevölkerungsrückgang in erster Linie die Kernstadt (-113) betroffen und auch Wewer (-18). Dagegen konnten Elsen (+30) und Sande (+12) noch zulegen. In den übrigen Ortsteilen gab es keine großen Veränderungen: Schloß Neuhaus (+8), Marienloh (+3), Neuenbeken (±0), Dahl (-2) und Benhausen (-5). Neben den 139.161 Einwohnern mit Hauptwohnsitz lebten Ende November 8.578 Personen mit Nebenwohnsitz in der Stadt (Vorjahr: 7.981). Die Gesamtbevölkerungszahl liegt damit jetzt bei 147.739 Einwohnern.