Über die Feiertage
In die Galerien und Museen
Gleich mit einer ganzen Reihe von sehenswerten Ausstellungen locken die Museen und Galerien der Stadt Paderborn über die Feiertage. In den Weihnachtsferien können sie dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr besichtigt werden, bleiben jedoch am 24., 25. und 31. Dezember geschlossen. Am Neujahrstag sind sie von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Bis zum 2. März des kommenden Jahres zeigt die Städtische Galerie in der Reithalle in Schloß Neuhaus Werke des Bildhauers, Zeichners und Graphikers Ernst Barlach. Er zählt zu den bedeutendsten und zugleich populärsten deutschen Bildhauern des 20. Jahrhunderts. Sein Werk ist hierzulande nachgerade zum Mythos geworden. Die Reithalle gibt mit mehr als 40 Plastiken, etwa 70 Zeichnungen und Druckgraphiken einen umfassenden Einblick in das eigenwillige künstlerische Schaffen. "Emil Schumacher - Immer wieder male ich mein Bild" lautet der Titel der Exposition in der Städtischen Galerie Am Abdinghof. Bis zum 26. Januar sind Arbeiten des Nachkriegskünstlers zu sehen, der am 29. August dieses Jahres 90 Jahre alt geworden wäre. Ebenfalls bis zum 26. Januar kann die Ausstellung "Vom Stadtboten zur Informationsgesellschaft" im Historischen Museum im Neuhäuser Marstall besichtigt werden. Mehr als 6000 Besucher sahen bisher diese beeindruckende Schau. Das Kulturamt der Stadt Paderborn präsentiert gemeinsam mit dem Heinz Nixdorf MuseumsForum, der Universität Paderborn, dem Westdeutschen Rundfunk und Partnern aus der Wirtschaft Post- und Kommunikationsgeschichte. Eine Vielzahl wertvoller historischer Geräte und Dokumente aus den Museen für Kommunikation in Berlin und Frankfurt sowie aus regionalen Museen, Archiven und von weiteren Leihgebern werden neben neuesten technologischen Entwicklungen der Paderborner IT-Industrie gezeigt. Noch bis zum 5. Januar wird im Museum für Stadtgeschichte im Adam-und-Eva-Haus in der Hathumarstraße die Ausstellung "Widerstand und Entscheidung" gezeigt. Die politische Lithographien nach Zeichnungen von A. Paul Weber stammen aus der Zeit von 1928 - 1934. Weber wandte sich in seinen Arbeiten gegen Hitler und den Nationalsozialismus. In enger Zusammenarbeit mit dem Publizisten Ernst Niekisch entstanden satirische Zeichnungen für die Zeitschrift “Widerstand” und ab 1932 für die Wochenendzeitschrift “Entscheidung”.