Friedliche Kundgebung für Toleranz und Demokratie

Paderborner setzen Zeichen gegen Rechtsextremismus

Trotz der gerichtlich bestätigten Verbote gegen einen Aufmarsch von Neonazis, beteiligten sich immer noch weit über 1000 Menschen , an den Kundgebungen in Paderborn zu denen des Paderborner Bündnisses für Toleranz und Demokratie aufgerufen hatte. Dabei erhielten die Kundgebungsteilnehmer Unterstützung von allen Seiten: Vertreter der Katholischen und Evangelischen Kirche, sowie der Jüd. Kultusgemeinde und des Islams zählten ebenso zu den Teilnehmern wie der Regierungspräsident Andreas Wiebe und Vertreter aller Parteien, Gewerkschaften, Verein und Verbände. Bürgermeister Heinz Paus betonte in seiner Ansprache vor dem Rathaus, daß das Bündnis bewiesen habe, das die Stadt wachsam sei und sich aktiv für Toleranz , Demokratie und für Mitmenschlichkeit einsetze. Damit sei deutlich geworden, daß das Bündnis nicht nur auf dem Papier bestehe, sondern im Ernstfall jederzeit - falls erforderlich- aktiv handeln könne. Mit der breiten Unterstützung habe die Stadt zugleich ein wichtiges Zeichen gesetzt und bewiesen, daß sie weltoffen, tolerant und gastfreundlich sein. In seinen Dank an alle Beteiligten schloß Bürgermeister Paus besonders die Initiatoren und Verantwortlichen des Paderborner Bündnisses mit ein. Gemeinsam habe man mit der Kundgebung ein eindrucksvolles Zeichen gesetzt, das hoffentlich noch lang nachhaltig wirke.