Im Juni
Bevölkerung wuchs auf 138.830 Einwohner
Nach dem leichten Rückgang im Mai stieg die Paderborner Einwohnerzahl im Juni wieder an. Wie Statistiker Michael Wahl von der Stadt Paderborn mitteilt, nahm die Bevölkerung um 87 Personen von 138.743 auf 138.830 Einwohner zu (Vormonat -48; Vorjahr +109). Das ist etwas weniger als im Vorjahr, aber deutlich über dem Juni-Durchschnitt der letzten zehn Jahre. Der Abstand zum Vorjahresmonat liegt nun bei +1.368 Personen (Mai 2002: +1.390). Eine Ursache für den leichten Anstieg der Bevölkerungszahl ist bei den sogenannten Wanderungen zu finden. Dabei lag die Fortzugszahl mit 480 Personen (Vormonat 492, Vorjahr 476) unter dem Juni-Durchschnitt. Die Zahl der 526 Zuzüge (Vormonat 438, Vorjahr 537) war sogar die niedrigste Juni-Zahl seit 1988 (damals 487). Zusammen ergab sich deshalb mit +46 Personen ein etwas über dem Durchschnitt liegender Wanderungsgewinn (Vormonat -54, Vorjahr +61). Die "natürliche Bevölkerungsbewegung" erbrachte diesmal fast das gleiche Ergebnis. Die Geburtenzahl von 121 Babies (Vormonat 109, Vorjahr 140) war die zweitniedrigste in einem Juni seit 1990 (damals 106 Geburten). Und auch die Zahl der 80 Sterbefälle lag deutlich unter dem Juni-Durchschnitt (Vormonat 103, Vorjahr 92). Aus beiden ergab sich mit +41 Personen ein für den Juni bisher vergleichsweise niedriger Geburtenüberschuss (Vormonat +6, Vorjahr +48). Den stärksten Zuwachs unter den Stadtteilen verzeichnete Schloß Neuhaus (+56), gefolgt von Sande (+25) und Elsen (+11). Die Kernstadt (-16) und Wewer (-15) mussten Rückgänge hinnehmen. In den anderen Ortsteilen blieb fast alles beim Alten: Marienloh (+9), Neuenbeken (+7), Benhausen (+6) und Dahl (+4). Neben den 138.830 Einwohnern mit Hauptwohnsitz wohnten Ende Juni 8.121 Personen mit Nebenwohnsitz in Paderborn (Vorjahr: 7.297). Die Gesamtbevölkerungszahl liegt jetzt bei 146.951 Einwohnern.