Zweites Heft der Reihe "Planen und Bauen" erschienen
Stadtwald im Überblick
Ein besonderes Nachschlagewerk der Stadtentwicklung präsentiert jetzt das Technische Dezernat der Stadt Paderborn. Das Heft 2 der Schriftenreihe „Planen und Bauen“, das Technischer Beigeordneter Martin Lürwer in der jüngsten Ratssitzung vorstellte, trägt den Titel "Paderborner Stadtwald - ein Forstbetrieb auf dem Weg zur urbanen Forstwirtschaft". Erarbeitet hat diese an Fakten reiche Übersicht das Amt für Umweltschutz und Grünflächen der Stadt Paderborn. Das Heft kann auf Anfrage beim städtischen Amt für Umweltschutz und Grünflächen, Tel. 0 52 51 / 88-1865 kostenlos bezogen werden. Im Oktober letzten Jahres war bereits der Titel „Rahmenplanung Mastbruch“ erschienen. Den derzeit 813 Hektar umfassenden Stadtwald einmal genauer zu betrachten, bietet sich vor einem aktuellen Hintergrund an. Bei der in Johannesburg stattfindenden zweiten UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung steht das Konzept der Nachhaltigkeit in Verbindung mit globalem Denken und lokalem Handeln wieder besonders im Mittelpunkt. Und wo lässt sich Nachhaltigkeit, also generationenübergreifendes Denken, Planen und Wirtschaften besser erfahren als im bewirtschafteten Wald? Ist doch auch der Gedanke der Nachhaltigkeit bei der Entstehung einer geregelten Forstwirtschaft in Deutschland vor ungefähr 200 Jahren erst richtig geprägt worden. Neben den historischen Entwicklungen des Paderborner Stadtwaldes, seiner Lage im Naturraum sowie der Struktur der Waldbestände wird in dem Heft vor allem auf das notwendige Management eines Kommunalforstbetriebes in der heutigen Zeit eingegangen. "Die Erholungsfunktion des Waldes wächst und drängt die Nutzung als Holzquelle zurück", so Martin Lürwer zur aktuellen Situation. Dies schlage sich eindeutig in der Bewirtschaftung des Waldes nieder. Insgesamt gewährt dieses Heft einen detaillierten Einblick in Grundlagen, Struktur und Leistungen des städtischen Forstbetriebes. Wer mehr erfahren möchte, kann sich auf ein umfangreiches Literaturverzeichnis stützen. "Die Pflege und Entwicklung des Waldes berücksichtigt insbesondere den Erhalt des Stadtwaldes als eine Stück gewachsene Heimat", so Stadtförsterin Christina Amling, die maßgeblich an diesem Bericht mitgearbeitet hat.