Kindergartensituation in Sande
Entspannung durch dritte Gruppe
Voraussichtlich zum 1. September kann im Katholischen Kindergarten St. Marien in Sande eine dritte Gruppe eingerichtet werden. Wie das Landesjugendamt des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe dem städtischen Jugenddezernenten Wolfgang Walter in einem Schreiben mitteilt, kann die Stadt die provisorische Gruppe für 20 Kinder einrichten, ohne dabei auf die Förderung durch das Land verzichten zu müssen. In der Regel dürfen Maßnahmen erst begonnen werden, wenn ein entsprechender Bewilligungsbescheid seitens des Landes vorliegt, ansonsten verliert man jeglichen Anspruch auf eine Förderung. Im Gymnastikraum des St. Marien Kindergartens soll die Kindergartengruppe ihren Platz finden. Durch die Anerkennung des Bedarfs für diese Gruppe geht die Stadt davon aus, dass eine Beteiligung an den Kosten für Einrichtung und Personal durch das Land erfolgt. "Auch wenn wir hier erst einmal in Vorleistung gehen müssen, rechnen wir fest mit der Kostenbeteiligung durch das Land", so Wolfgang Walter. Gemeinsam sind er und Peter Fröhlingsdorf, Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses der Stadt Paderborn der Meinung, dass sich durch die zusätzliche Gruppe die Kindergartensituation teilweise entspannt. "Wir können damit insbesondere Kindern mit Rechtsanspruch einen Kindergartenplatz mit einer entsprechenden personellen Ausstattung bieten", so Peter Fröhlingsdorf.