Graffiti-Wand am Inselbadstadion

Dank an Sponsor

„Wir werden illegale Sprayereien weiter intensiv bekämpfen, wollen aber Graffiti-Künstlern verstärkt legale Möglichkeiten anbieten, ihrem Hobby nachzugehen.“ Mit diesen Worten gab jetzt Bürgermeister Heinz Paus eine Graffiti-Wand am Inselbadstadion frei. Hier können Sprayer ihre Kunst zeigen. Möglich wurde dieses Projekt erst durch die Hilfe der Paderborner Firma Bremer. Bauleiter Manfred Beer und Statiker Jörg Rustemeier trugen maßgeblich dazu bei, dass die Wand jetzt hinter der Haupttribüne des Inselbadstadions ihren Platz gefunden hat. Seit Juni dieses Jahres besteht das Graffiti-Projekt der Stadt Paderborn. Dabei können sich Hauseigentümer melden, die Interesse daran haben, eigene Wandflächen von Graffiti-Sprayern gestalten zu lassen. Bisher sind bei Michaela Weigel vom Jugendamt der Stadt Paderborn 15 Aufträge aus Stadt und Kreis Paderborn von Privatpersonen eingegangen. Die Leiterin der Graffiti-Börse hat diese Wünsche an die Sprayer weiter geleitet. Außerdem haben sich bisher ein Verein, ein Altenheim und zwei Schulen gemeldet, die Interesse an einer Graffiti-Wandgestaltung hatten. Aus der Anfrage des Salesianums hat sich ein mehrmonatiges Projekt entwickelt, bei dem die Bewohner des Hauses und externe interessierte Jugendliche unter dem Motto „Für Frieden – gegen Gewalt“ die 150 Meter lange Außenmauer der Einrichtung unter der künstlerischen Leitung des Berliner Malers Oliver Kray gestalteten. Dieses Gemeinschaftskunstwerk kann am Gierswall bewundert werden.