Stadt erinnert Hundebesitzer
Leine und Häufchen nicht vergessen
Mancher Jogger kann ein Lied davon singen. „Der tut nichts, der will nur spielen“, heißt es lapidar, wenn sich der Hund bedrohlich dem Sportler nähert. Der Blick des Herrchens zeigt völliges Unverständnis für manch hektische Bewegung des Läufers. Schwer atmend kann der sich nur durch Notbremse und Stillstehen dem Jagdinstinkt des Vierbeiners entziehen. Eine Situation, wie sie schon häufig vorgekommen ist. Vor allem am Monte Scherbelino, am Padersee, in der Paderaue oder auch im Neuhäuser Schloss- und Auenpark. Gerade dort, wo die Interessen von Herrchen und Frauchen sowie den Sport- und Freizeitbegeisterten aufeinander treffen. Grund genug für die Stadt Paderborn, gerade in diesen Bereichen verstärkt den Leinenzwang sowie die Beseitigung der „Hinterlassenschaften“ zu kontrollieren. „Wir stellen immer wieder fest, dass große Unkenntnis darüber besteht, dass auch in diesen Bereichen Hunde an die Leine genommen werden müssen und auch die „Häufchen“ zu beseitigen sind“, so Michael Meier vom Ordnungsamt der Stadt Paderborn. Neben dem Aufklären und damit Beseitigen dieser Wissenslücken werden die B.O.S.S.-Mitarbeiter die Uneinsichtigen auch zur Kasse bitten. Es drohen hier Verwarnungsgelder von zehn Euro für die Nichteinhaltung der Anleinpflicht und von 25 Euro bei Verunreinigungen. Den völlig Uneinsichtigen droht ein förmliches Ordnungswidrigkeitenverfahren, das mit einer Geldbuße von bis zu 1000 Euro enden kann.