Jetzt Abo für neues Programm des Kulturamtes sichern

Spitzenballett mit den "Zürich Juniors"

Auf eine interessante und hochklassige Konzert- und Theatersaison des Kulturamtes der Stadt dürfen sich die Paderborner freuen. Seit Anfang der Woche läuft der Abo-Verkauf für die Konzert- und Theater-Reihen im Ticketcenter am Marienplatz, Telefon (05251) 299750. Im Angebot sind Sinfoniekonzerte, Kammerkonzerte, Musiktheater, Schauspiel, Gemischtes Abo Musiktheater/Schauspiel und die Schüler-Tribüne. Einen schriftlichen Abo-Überblick mit allen Terminen und Eintrittspreisen gibt es kostenlos im TicketCenter und im Kulturamt (05251) 88-1499. Die meisten Veranstaltungen finden in der PaderHalle statt, einige Kammerkonzerte im Audienzsaal in Schloß Neuhaus statt. Stolz ist Kulturamtsleiter Christoph Gockel-Böhner, dass mit den „Zürich Juniors“ eine der führenden Ballettgruppen Europas verpflichtet werden konnte. Das Ballett unter Leitung von Heinz Spoerli kultiviert das klassische Ballett moderner Prägung. Erst seit kurzer Zeit hat Spoerli dafür eine Junior-Truppe gebildet, und diese kommt in einer ihrer ersten Gastspielreisen nach Paderborn. Besonders am Herzen liegt dem Kulturamtsleiter das in weitem Umkreis einzigartige Abo Schüler-Tribüne: „Kinder, die ein oder zwei Spielzeiten die Schüler-Tribüne abonnieren, bekommen einen prima Überblick über die wichtigsten Formen, die es im Konzert- und Theaterbereich gibt, sie gewöhnen sich daran, auch außerhalb der Schulveranstaltungen am professionellen Theater- und Konzertleben teilzunehmen.“ Das Abo wendet sich vor allem an Kinder im Grundschulalter. In der kommenden Saison stehen Aschenputtel und Hänsel und Gretel als Kinder-Opern, Jim Knopf als Schauspiel, eine freche Rotkäppchen-Bearbeitung fürs Puppentheater, der Elefant Babar im Sinfoniekonzert und der Rabe Augustin in einem aufwändigen Handlungsballett auf dem Programm. Höhepunkte versprechen auch die Aufführungen des klassischen Theaterrepertoires in der neuen Saison: Im Schauspiel Goethes „Faust I“ vom Landestheater Detmold, Molières „Der eingebildet Kranke“ mit Jörg Pleva und Shakespeares „Romeo und Julia“ von der Bremer Shakespeare Company. Im Musiktheater erlebt die PaderHalle ihren ersten „Lohengrin“, aber auch die Léhar-Operette „Der Zarewitsch“ und die heitere romantische Oper „Martha“ von Flotow. Das 20. Jahrhundert ist mit der „Mahagonny“-Oper des „Dreigroschenoper“-Teams Kurt Weill und Bertolt Brecht vertreten. Bei den Kammerkonzerten setzt das Kulturamt auf Kooperationen, um attraktive Programme bieten zu können, zum Beispiel mit dem Westfälischen Musikfest des WDR und dem Deutschen Musikrat, aber auch mit dem Paderborner Gitarrenfestival, mit dem zusammen es eine „Spanische Nacht“ für klassische Gitarren veranstaltet. Darüber hinaus gibt es hervorragende klassische Beiträge in Form eines Beethoven-Abends für Klavier und Violine und eines Schumann-Abends für Klavier. Los geht es mit Alter Musik aus Italien, dargeboten von der „Königlichen Musikkapelle“ (Capella Regia) aus Prag. Das Konzert der „Königlichen Musikkapelle“ ist natürlich auch Teil der Tage Alter Musik, der Italienischen Kulturtage und der Feierlichkeiten rund um die Königin Kunigunde. Die Sinfoniekonzerte werden wieder hauptsächlich von der Nordwestdeutschen Philharmonie mit ihrem beliebten Chefdirigenten Toshiyuki Kamioka getragen. Das Programm beinhaltet berühmte Stücke wie Schuberts „Unvollendete“, Mendelssohns „Italienische“, Beethovens „Schicksals-Sinfonie“ und Brahms‘ zweites Klavierkonzert. Es gibt aber auch neue Begegnungen, zum Beispiel mit der dritten Sinfonie von Philip Glass mit zwei Pantomimen oder dem Schlagzeugkonzert von Hummel mit Peter Sadlo, dem bekanntesten deutschen Schlagzeuger der Klassik-Szene. Sozusagen vom Fleck weg wurde nach ihrem Erfolg als „Johanna“ im Festival „Musica sacra“ Katharina Stemberger für das Melodram „Das Weib des Intaphernes“ von Franz Schreker engagiert.