Städtische Musikschule Paderborn

Am Donnerstag Konzert

Am Donnerstag, dem 27. Juni, um 19.30 Uhr veranstaltet die Städtische Musikschule Paderborn ihr alljährliches Konzert mit dem Jugendorchester - Leitung Claus Hütterott - und dem Sinfonieorchester der Schule – Leitung Jürgen Boelsen - in der Paderhalle. Eintrittskarten sind noch an der Abendkasse für sechs Euro bzw. ermäßigt vier Euro erhältlich. Zu Beginn des Konzertes spielt das Jugendorchester drei Stücke für Streichorchester von Béla Bartók und die „Englischen Tänze“ arrangiert von David Stone. Mit der Ouvertüre zu „Athalia“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy beginnt dann das Sinfonieorchester sein Programm. Es folgen die Violinromanzen G-Dur und F-Dur von Ludwig van Beethoven. Den Solopart bei der G-Dur Romanze übernimmt Sabrina Friedel. Sie ist Konzertmeisterin des Orchesters und war bis Oktober 2001 Schülerin in der Violinklasse von Jürgen Boelsen. Zur Zeit wird sie als Jungstudentin an der Musikhochschule Detmold in der Klasse von Prof. Fischer unterrichtet. Die F-Dur Romanze wird interpretiert von Annegret Hoffmann. Annegret war bis April Schülerin der Violinklasse von Anne-Claudia Renz und studiert seitdem Violine an der Musikhochschule Saarbrücken. Nach der Pause steht ein außergewöhnlicher und unbekannter Komponist auf dem Programm. Heikki Suolathi mit seiner „Sinfonie piccola“ für großes Orchester. Geboren 1920 in Helsinki war Heikki Suolathi eines der größten Talente der finnischen Musikgeschichte. Die vier Sätze „Sinfonia piccola“ schrieb er bereits mit 15 Jahren. Mit neun Jahren studierte Suolathi bereits Klavier, Orgel und Musiktheorie am Konservatorium in Helsinki. Leider ist er bereits 1936 im Alter von nur 16 Jahren gestorben. Seine Sinfonia wurde 1938 – also nach seinem Tode – in Helsinki in einer Matinée zu Ehren von Suolathi uraufgeführt. Nach dem Konzert schrieb Jean Sibelius an die Mutter Suolathis: „Ich kann die Sinfonie ihres Sohnes einfach nicht vergessen. Das Werk hat mich tief beeindruckt. Es ist sicher, dass Finnland eines seiner größten Talente verloren hat.“