Ab Montag, 11. März, auf allen städtischen Friedhöfen
Stadt überprüft Standsicherheit von Grabmalen
Grabsteine mit mangelnder Standsicherheit gefährden auf Friedhöfen Besucher wie auch dort Tätige. Umstürzende Grabsteine können schwerwiegende Unfallfolgen verursachen. Um dem entgegenzuwirken, ist die Stadt Paderborn als Friedhofsträger aufgrund ihrer Verkehrssicherungspflicht angehalten, die Standsicherheit der Grabsteine zu überwachen und mindestens einmal im Jahr durch sachkundige Personen zu überprüfen. Dabei ist nach der Rechtsprechung ein strenger Maßstab anzulegen. Am kommenden Montag, 11. März, beginnt die Stadt mit der Überprüfung der Grabsteine auf allen städtischen Friedhöfen. Dabei werden nicht mehr standsichere Grabmale hingelegt, lose Grabsteine mit Fähnchenleinen abgesperrt bzw. mit einem entsprechenden Aufkleber gekennzeichnet. Verantwortlich für die Standsicherheit sind bei den Reihengräbern die Pflegepflichtigen, bei Wahlgrabstätten die Nutzungsberechtigten. Sie sind verpflichtet, die Standsicherheit der Grabmale ständig zu gewährleisten. Das Amt für Umweltschutz und Grünflächen würde es begrüßen, wenn durch vorherige Eigeninitiative, möglicherweise unterstützt durch Fachbetriebe, ein städtisches Eingreifen sich weitgehend erübrigen würde.