Umbau der Eggestraße in Benhausen
Bürgermeister zeigt Verständnis
Bürgermeister Heinz Paus zeigt Verständnis für den Unmut der Bürgerinnen und Bürger über die Verzögerungen beim Umbau der Eggestraße in Benhausen. Ursprünglich sollten die Kanal- und Straßenbauarbeiten in dem Bereich bis zum Jahresende fertiggestellt sein. Die Eggestraße wird jedoch erst wieder Anfang April befahrbar sein, die Bad Lippspringer Straße Anfang Mai. "Ich kann die Unzufriedenheit der Leute verstehen", so Bürgermeister Heinz Paus. "Sie haben ein Recht darauf, zu erfahren, warum dieser Verzug eingetreten ist", so Paus weiter. Deshalb hat sich der Bürgermeister umgehend von allen am Bau beteiligten städtischen Ämtern und Eigenbetrieben Bericht erstatten lassen. Danach bestanden vor allem Probleme beim Verlegen der Versorgungsleitungen. Erst während der Bauphase habe sich ergeben, dass die Wasserleitung wegen zahlreicher anderer Leitungen nicht wie geplant im Gehweg verlegt werden konnte. Damit musste in die Fahrbahn ausgewichen werden, was den Ablauf der Kanal- und Straßenbauarbeiten insgesamt verzögert habe. Da der Busverkehr aufrecht erhalten werden musste, konnten Wasserleitungsarbeiten sowie Straßen- und Kanalbauarbeiten nicht immer parallel durchgeführt werden. Durch diese Verzögerungen ist die Baumaßnahme in die Winterzeit geraten, was zu einer weiteren Verzögerung von fünf bis sechs Wochen führte. Probleme gab es außerdem bei Kabelverlegungsarbeiten gerade in den Kreuzungsbereichen, die auch zusätzlich Zeit kosteten. Über den Stand der Bauarbeiten und damit auch die eingetretenen Verzögerungen hat die Bauleitung der Stadt bei mehreren Terminen "vor Ort" informiert. So unter anderem bei einer Sitzung des Werksausschusses des Stadt im August des letzten Jahres. Die Umbauarbeiten Eggestraße werden auch am 14. März Thema im Bauausschuss sein. Dort wird die Verwaltung über den Ablauf der Arbeiten ausführlich informieren. Vor diesem Hintergrund könne er der Bauleitung des Stadtentwässerungsbetriebes Paderborn (STEB) und des Straßen- und Brückenbauamtes keine Vorwürfe machen, so Paus. Trotzdem hat der Bürgermeister angeordnet, bei diesem und auch bei weiteren vergleichbaren Projekten verstärkt die breite Öffentlichkeit über Abläufe, Konsequenzen und mögliche Einschränkungen zu informieren. "Ohne Baustellen wird es auch künftig nicht gehen. Auch wird man, insbesondere bei Tiefbauarbeiten, nicht immer exakt die Bauzeit vorher sagen können. Wir wollen jedoch mehr noch als bisher nicht nur die direkt Betroffenen, sondern auch die breite Öffentlichkeit durch entsprechende Informationen mit einbeziehen, insbesondere wenn es zu erheblichen Verzögerungen beim Ablauf der Maßnahme kommt", so der Bürgermeister.