Paderborn wächst langsamer

138.791 Einwohner im April

Im April stieg die Einwohnerzahl in Paderborn weiter an. Sie nahm um 60 Personen von 138.731 auf 138.791 Einwohner zu (Vormonat +78; Vorjahr +135). Das ist im Vergleich zum Vorjahr aber ein deutlich niedrigerer Zuwachs. Der Abstand zum Vorjahresmonat liegt nun bei +1.577 Personen (März 2002: +1.652). Die Geburten trugen diesmal den geringeren Teil zum Bevölkerungswachstum bei. Die Geburtenzahl von 115 Babies lag etwas über dem üblichen April-Durchschnitt (Vormonat 114, Vorjahr 109). Und auch die Zahl der 95 Sterbefälle war überdurchschnittlich (Vormonat 95, Vorjahr 91). Aus beiden ergab sich mit +20 Personen ein für den April normaler Geburtenüberschuss (Vormonat +19, Vorjahr +18). Den größeren Anteil am positiven Ergebnis hatten die sogenannten Wanderungen. Dabei war die Zahl der 570 Zuzüge (Vormonat 549, Vorjahr 573) die geringste April-Zahl der letzten vier Jahre. Dagegen lag die Fortzugszahl mit 530 Personen (Vormonat 490, Vorjahr 456) deutlich über dem April-Durchschnitt. Zusammen ergab sich deshalb mit +40 Personen der niedrigste Wanderungsgewinn in einem April seit vier Jahren (Vormonat +59, Vorjahr +117). Den stärksten Zuwachs unter den Stadtteilen verzeichnete diesmal Schloß Neuhaus (+34), gefolgt von Sande (+19), Benhausen (+16), Dahl (+13), Wewer (+12) und der Kernstadt (+11). Elsen (-45) musste einen größeren Rückgang hinnehmen. In den beiden anderen Ortsteilen blieb fast alles beim Alten: Marienloh (+5) und Neuenbeken (-5). Neben den 138.791 Einwohnern mit Hauptwohnsitz wohnten Ende April 8.080 Personen mit Nebenwohnsitz in Paderborn (Vorjahr: 7.249). Die Gesamtbevölkerungszahl liegt jetzt bei 146.871 Einwohnern.