Schildern

Arbeiten am Pflaster im Plan

Im Schildern haben die Arbeiten am Pflaster begonnen. Der Belag muss aufgrund aufgetretener Mängel im Rahmen der Gewährleistung durch die Baufirma noch einmal verlegt werden. Wie die Stadt mitteilt, liegen die Arbeiten, die insgesamt in vier Abschnitte aufgeteilt sind und bis Mitte Juli abgeschlossen sein sollen, voll im Plan. Bis zum Freitag, 31. Mai, wird vor dem Gebäude der Sparkasse gearbeitet und damit bereits der erste Bauabschnitt abgeschlossen. Von Anfang bis Mitte Juni folgt der zweite Abschnitt von der Sparkasse bis zum Schuhhaus Klauser. Dabei wird die im Rahmen der Bauarbeiten der Sparkasse angelegte Baustellenzufahrt wieder gepflastert. Der dritte Bauabschnitt wird von Mitte bis Ende Juni von der Sparkasse aus in Richtung Domplatz bis zur Bäckerei Lange umfassen. Das Reststück von der Bäckerei Lange bis zum Domplatz wird von Anfang bis Mitte Juli erledigt. Wie die Stadt weiter mitteilt, wird während der Sanierungsarbeiten versucht, die Behinderung für die Anlieger, Geschäftsleute und Passanten so gering wie möglich zu halten. Aus diesem Grund wird der Schildern auch während der Bauarbeiten weiter begehbar sein, die Arbeiten werden jeweils auf einer Seite der Straße durchgeführt. Um die Haltbarkeit des Pflasters zu erhöhen, werden die Steine jetzt in einem Spezialmörtel verlegt und verfugt. Diese sogenannte gebundene Bauweise, die jetzt Stand der Technik ist, soll nicht nur die Festigkeit des Belags fördern, sondern auch für ein geschlossenes Fugenbild sorgen. Ursprünglich lagen die Pflastersteine in Splitt/Sandgemisch und einer Schottertrageschicht. Die oberen zehn Zentimeter der Schottertragschicht werden bei den jetzigen Arbeiten abgetragen. Die Schicht wird danach nachverdichtet und bildet dann die Basis für eine wiederum zehn Zentimeter dicke Drainasphalttragschicht. Darauf werden dann die Steine in den Mörtel gelegt und verfugt.