Ausstellung zur Postgeschichte
Auch Amateurfunker dabei
"Amateurfunk live" heißt es am 16./17. November, 23./24. November und am 30. November/1. Dezember jeweils von 14 bis 18 Uhr im Rahmen der Ausstellung "Vom Stadtboten zur Informationsgesellschaft". Die Funkamateure der Ortsverbände des Deutschen Amateur-Radio-Club e.V aus Paderborn, Paderborn-Elsen, Büren und Salzkotten stellen im Rahmen der Präsentation der Post- und Kommunikationsgeschichte des heimischen Raumes ihr Hobby im Heinz-Nixdorf-Museumsforum an der Clubstation DL Ø HNF vor. Die Ausstellung, die im Historischen Museum im Marstall in Schloß Neuhaus gemeinsam mit der naturkundlichen Ausstellung „Signale im Tierreich“ präsentiert wird, haben bisher mehr als 2000 Besucher gesehen. Auf den Amateurfunk, dessen Pioniere vor knapp 80 Jahren die Brauchbarkeit der Kurzwelle nachwiesen, wird nicht nur in der Ausstellung eingegangen. Die Entwicklung des Amateurfunks in Deutschland und im Raum Paderborn/Höxter ist auch im Begleitbuch zur Ausstellung nachzulesen. Amateurfunk - das ist Kommunikation mit jedem Winkel der Welt. Mit dem Schulfreund im Nachbarort, mit dem Arzt in Afrika, mit dem Schäfer in den Alpen, mit dem Rancher in den USA, mit dem Segler im Pazifik, mit dem Astronaut im Weltraum, kurz - mit jedem, den man kennen lernt. Was bietet Amateurfunk? Umgang mit modernen Technologien, Morsetelegrafie, Sprechfunk, Satellitenfunk, Bildübertragung, Amateurfunkfernsehen, Datenfunk über Computer, Experimentieren mit Funkwellen, Funkgeräte selbst bauen. Weltweit gibt es zwei Millionen Funkamateure. In Deutschland sind 52.000 Funkamateure im Deutschen Amateur-Radio-Club e. V. organisiert. .