Stadtentwicklungsbericht liegt druckfrisch vor

Zukunftsprogramm auch im Internet

Wie soll sich Paderborn in den nächsten zehn Jahren entwickeln? Welche Aufgaben müssen gelöst werden, damit Paderborn auch in der Zukunft eine lebens- und liebenswerte Stadt bleibt? Wie kann die Stadt die anspruchsvollen Herausforderungen auf allen Gebieten des gesellschaftlichen Lebens bewältigen? Fragen, die der Paderborner Stadtentwicklungsbericht beantwortet. Er liegt jetzt druckfrisch vor und ist beim Einwohneramt der Stadt Paderborn gegen eine Schutzgebühr von 2,50 Euro erhältlich. Präsent ist das Zukunftsprogramm der Stadt Paderborn bis zum Jahre 2010 auch im Internet unter "paderborn.de". Hier kann das Dokument nicht nur angeschaut, sondern auch heruntergeladen werden. Das erste druckfrische Exemplar nahm Bürgermeister Heinz Paus jetzt in Empfang. Der Rat der Stadt hatte es zuvor ausführlich diskutiert und beschlossen. Vorausgegangen war eine breite Beteiligung der in der Stadt ansässigen Institutionen, Unternehmen, Vereine, Kirchen sowie Bürgerinnen und Bürgern, die mehr als 550 Vorschläge und Änderungswünsche zum von der Verwaltung vorgelegten Entwurf hatten. "Damit sind viele Ideen in unser Handlungsprogramm eingeflossen und das Programm steht auf einer breiten Basis", so Bürgermeister Heinz Paus. Insbesondere sind auch die Berichte der Standortkonferenz, der Lokalen Agenda 21 Paderborn, das Prisma-Gutachten zum Handelsstandort Paderborn, das Gutachten der Firma Kienbaum zur Reorganisation der Stadtverwaltung sowie auch Themen aus den Wahlprogrammen der im Rat vertretenen Fraktionen eingeflossen. Neben diesen Papieren wurden auch die vielen wichtigen Vorstellungen, Maßnahmen und Ziele aus der Stadtverwaltung im Stadtentwicklungsbericht gebündelt. Die Verwaltung erarbeitet derzeit eine Priorisierung der einzelnen Maßnahmen, um damit einen Fahrplan für die Realisierung der einzelnen Vorhaben zu erstellen. Ausführlich widmet sich der Bericht den Bausteinen der Stadtentwicklung: dem Wirtschaftsstandort Paderborn, dem Lebensraum, der Mobilität, der Kultur, der Bildung, dem Sport- und Freizeitbereich, der Umwelt, dem Sozialen sowie der Einkaufsstadt. Auch das Verhältnis von Bürgerschaft, Rat und die Verwaltung ist Thema. Grundlage der Entwicklung sind die Leitbilder der Standortkonferenz und der Lokalen Agenda 21 sein. Darin heißt es unter anderem, dass Paderborn als innovativer und attraktiver Lebens- und Wirtschaftsstandort weiter ausgebaut werden soll. Dabei ist es das Ziel, einen Ausgleich zwischen ökonomischen, ökologischen, sozialen und kulturellen Belangen zu erreichen. Der Bericht soll zur Grundlage der jährlichen Finanz- und Investitionsplanungen der Stadt werden. Geplant ist, diesen Stadtentwicklungsbericht jährlich fortzuschreiben, der Rat würde dann jeweils im I. Quartal des Folgejahres darüber befinden und eine neue Aktualisierung des Stadtentwicklungsberichtes vornehmen. Damit wird das Dokument künftig das wichtigste Führungsinstrument des Rates gegenüber der Verwaltung sein. Die konkrete Verwaltungsarbeit hat sich an den im Stadtentwicklungsbericht formulierten Zielen zu orientieren. Sinnvoll wäre es, dass auch der Rat seine Entscheidungen jeweils am Stadtentwicklungsbericht ausrichten sollte. Mittelfristig streben Rat, Bürgermeister und Verwaltung an, den Inhalt des Stadtentwicklungsberichts zum Thema eines Vertrages, Kontraktes, zwischen Rat und Verwaltung, zu machen. Im Rahmen dieses Kontraktes sind dann auch die Ziel- und Zeitvorgaben verbindlich festzulegen. Bürgermeister Heinz Paus: "Bedanken möchte ich mich in diesem Zusammenhang bei allen, die mitgeholfen haben, dass dieser Bericht jetzt vorgelegt werden konnte. Insbesondere möchte ich den beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in meinem Hause Dank sagen, ohne deren Wirken der Bericht in dieser kurzen Zeit nicht zustande gekommen wäre."