Statistik der Stadt meldet
Erstmals über 139.000 Einwohner
Trotz des geringsten Bevölkerungsanstieges in einem August in den letzten 15 Jahren hatte Paderborn im achten Monat des Jahres erstmals über 139.000 Einwohner. Die Bevölkerung der Stadt nahm um 77 Personen von 138.984 auf 139.061 Einwohner zu (Vormonat +154; Vorjahr +157). Das ist deutlich weniger als im Vorjahr. Der Abstand zum Vorjahresmonat liegt nun bei +1.299 Personen (Juli 2002: +1.379). Eine Ursache für den geringen Anstieg der Bevölkerungszahl ist bei den so genannten Wanderungen zu finden. Dabei war die Zuzugszahl mit 692 Personen (Vormonat 764, Vorjahr 750) die niedrigste in einem August seit 14 Jahren (1988 = 543). Auch die Zahl der 631 Fortzüge (Vormonat 670, Vorjahr 626) lag unter dem für den August üblichen Durchschnitt. Zusammen ergab sich deshalb mit +61 Personen ein ebenfalls unterdurchschnittlicher Wanderungsgewinn (Vormonat +94, Vorjahr +124). Die Geburtenzahl von 112 Babies (Vormonat 147, Vorjahr 147) war die niedrigste August-Zahl in den letzten 15 Jahren. Lediglich 1988 wurden ebenfalls 112 August-Kinder geboren. Die Zahl der 96 Sterbefälle entsprach dem August-Durchschnitt (Vormonat 87, Vorjahr 114). Aus beiden ergab sich mit +16 Personen ebenfalls der niedrigste Geburtenüberschuss in einem August der letzten 15 Jahre (Vormonat +60, Vorjahr +33). Den stärksten Zuwachs unter den Stadtteilen verzeichnete mit deutlichem Abstand die Kernstadt (+109), gefolgt von Sande (+20) und Elsen (+3). Alle übrigen Ortsteilen mussten Verluste hinnehmen: Schloß Neuhaus (-24), Marienloh und Neuenbeken (beide -10), Wewer (-5), Benhausen (-4) und Dahl (-2). Neben den 139.061 Einwohnern mit Hauptwohnsitz wohnten Ende August 8.053 Personen mit Nebenwohnsitz Paderborn in der Stadt (Vorjahr: 7.282). Die Gesamtbevölkerungszahl liegt jetzt bei 147.114.