Sportminister und LSB-Präsident ehrten Paderborn
Kreative Wege für die Sportentwicklung
Paderborn/Essen (IP). Hohe Auszeichnung für die Sportstadt Paderborn in der Essener Gruga-Halle. Aus den Händen des Sportministers Dr. Michael Vesper und des Präsidenten des Landessportbundes Richard Winkels konnten der stellvertretende Bürgermeister Joseph Vögele und Sportamtsleiter Reinhard Rasch die Ehrung "Sportgerechte Stadt" entgegen nehmen. Der Landessportbund würdigt damit die Leistungen der Stadt bei der Pflege und Förderung des Sports. Als Preis erhielt Paderborn finanzielle Unterstützung für die nächste Sportverhaltensstudie. Zu den Preisträgern in Ostwestfalen-Lippe zählten außerdem Schlangen (Kreis Lippe) und Herford. Paderborn überzeugte mit seiner Präsentation insbesondere in den Kriterien Sportentwicklungsplanung mit Perspektiven und Entwicklungsvorhaben, Sportstätten, Förderung des Ehrenamtes, Organisationsstrukturen und kommunale Sportförderung. Die Broschüre für die Präsentation war gemeinsam vom Sportamt und vom Amt für Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Paderborn erarbeitet worden. Paderborn gehört in der Wettbewerbsklasse 3 (über 100.000 Einwohner) neben Münster und Essen zu den Siegern. Insgesamt hat der Landessportbund zehn Kommunen im Land bei diesem Wettbewerb geehrt. Gemeinsam mit den Städten und Gemeinden, den Sportorganisationen und dem Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport NRW will der LandesSportBund (LSB) damit in den Prozess einer nachhaltigen und bürgernahen Sport- und Stadtentwicklung eintreten. LSB-Vizepräsident Dr. Johannes Eulering: "Wir halten es für dringend erforderlich, Impulse zu setzen, um eine zukunftsbeständige Sportentwicklung auf den Weg zu bringen. Ein solcher Impuls ist auch unser Wettbewerb." Mit den eingereichten Unterlagen der 37 Bewerber habe man eine Fülle von Anregungen erhalten, zugleich aber auch festgestellt, dass das, was man summarisch unter einem Leitbild "sportgerechte Stadt" verstehen könnte, in der Realität noch nicht vorliege.