Am 4. Oktober im JUKIZ
Jugendliche haben das Wort bei JUMP
"Wir reden mit!" heißt die Devise beim Jugendforum am Freitag, 4. Oktober, im Jugend-und Kinderzentrum (JUKIZ) an der Driburger Straße 195. Von 16 bis 20 Uhr wollen die jungen Leute bei dieser Veranstaltung unter dem Titel "JUMP" (steht für Jugend- und Mitmachpolitik) über all das, was sie bewegt, sprechen. Insbesondere geht es um ihre Meinung, ihre Anregungen und Ideen zu den Freizeitmöglichkeiten in den Wohngebieten Lieth und Kaukenberg. Diese können die Jugendlichen auch ganz zeitgemäß loswerden. Denn nicht nur in Gesprächen mit dem Moderator Thomas Dickenbrock können diese Gedanken geäußert werden, sondern auch über SMS unter der Rufnummer 0160/97228679. Dank der Unterstützung durch die Firma "omp computer gmbh" konnte dieser Service angeboten werden. Das Jugendamt der Stadt Paderborn führt "JUMP" mit einer Reihe von Partnern durch. So hat die Anlaufstelle für die mobile Jugendarbeit "Regenbogen" der Diakonie Paderborn-Höxter ein Fotoprojekt vorbereitet. Die Jugendlichen des JUKIZ haben ein Rap-Video gedreht. Auch die Katholische Kirchengemeinde St. Hedwig wird bei JUMP präsent sein. Für Musik- und Tanzeinlagen und etwas Herzhaftes für den Magen sorgen Schüler der Friedrich-von-Spee-Gesamtschule. Um die sportlichen Angebote wie beispielsweise Basketball kümmern sich an diesem Tag die Sportjugend sowie die Vereine DJK Lieth und TV 1875. Bei "JUMP" dabei ist auch der Caritasverband Paderborn. Ihre Runden drehen können die Teilnehmer unter anderem auf einer Kartbahn, in einer Riesenkletterschlange und auf einer Seilbrücke. Auf der Aktionsbühne werden DJ Cutheta und die Rapper 3Eye für die richtige Stimmung sorgen. Dirk Kampmann vom "JUKIZ": "Bei unserem offenen Forum wollen wir Meinungen und Stimmungen auffangen, um diese in die Jugendhilfeplanung einfließen zu lassen." Bereits im letzten Jahr hatte das Jugendamt mit "JUMP" in Elsen gute Erfahrungen gesammelt, so dass beschlossen wurde, das Forum für die Stadtteile Lieth und Kaukenberg durchzuführen. In diesen beiden Stadtteilen leben immerhin etwa 2000 Jugendliche.