Inge Hansmeyer verlässt die Paderborner Volkshochschule

Am besten man fängt an

„Am besten man fängt an. Dann wird man staunen, wie viele grüne Daumen man hat.“ Das Motto, mit dem Inge Hansmeyer einst die Gartenarbeit entdeckte und jetzt zu ihrem Lieblingshobby ausgebaut hat, könnte auch als Leitsatz für ihren beruflichen Weg gelten. Sie war 1971 eher durch Zufall zur Volkshochschule gekommen. „Als ich mich für einen Kurs anmelden wollte, hörte ich ein Telefongespräch, in dem die damalige Geschäftsführerin händeringend jemanden fürs Büro suchte“, erinnert sie sich. Sie bewarb sich sofort für die Halbtagsstelle und bekam sie auch. Angefangen hat sie damals im Kötterhagen, genau dort, wo die Volkshochschule nach all den Jahren jetzt wieder als Ausweichquartier für die Bauarbeiten am Rathausplatz 7 zurückgekehrt ist. Ob die Aufgaben im Geschäftszimmer, das Haushaltswesen, die Betreuung der Kunden – all das machte ihr viel Freude. „Die Volkshochschulzeit war einfach schön“, blickt sie zurück und erinnert sich an so manche lustige Episode. Da machte ihr einmal ein Dozent einen Schulterstand im Büro vor, um einen Eindruck von seinem Kurs zu geben. Da musste kurz vor einer Veranstaltung auch schon mal eine Tafel von der Lutherschule bis zur Volksbank gerollt werden, weil der Referent darauf bestand. „Es war nie langweilig“, sagt Inge Hansmeyer. Und ihr langjähriger Chef Dr. Otmar Allendorf, der Leiter der Paderborner Volkshochschule, ergänzt: „Sie hat es immer gut gemeint mit uns.“ Und damit meint er nicht nur den Kohl, die Möhren oder die frischen Blumen, die Inge Hansmeyer oft aus ihrem Garten mitbrachte.