Stellungnahme der Stadt zum Treffen mit der Kunstkommission
Paus: Nachhaltig am Dialog interessiert
Wie kann die Zusammenarbeit zwischen der Kunstkommission, dem Kulturausschuss und der Verwaltung verbessert werden? Das war das zentrale Thema einer Gesprächsrunde bei Bürgermeister Heinz Paus. Daran nahmen Vorsitzender Wilfried Hagebölling, Prof. Hubert Krawinkel und Reinhard Buxel von der Kunstkommission sowie Kulturausschussvorsitzender Josef Hackfort, Stellvertreter Joseph Vögele und Kulturdezernent Wolfgang Walter teil. Die Vertreter der Kunstkommission drückten ihre Unzufriedenheit über die Nichteinbeziehung bei der Erarbeitung des Konzeptes der Städtischen Galerie Am Abdinghof aus. Bürgermeister Heinz Paus stellte klar, dass es laut Beschluss des Kulturausschusses über die Einsetzung der Kunstkommission eine Beteiligung nur in folgenden Punkten gebe: In Fragen der Kunst im öffentlichen Raum (Außenbereich) und der künstlerischen Gestaltung öffentlicher Stadträume. Trotzdem sei das Votum der Kommission aus Stellungnahmen, Leserbriefen und anderen Schreiben sehr ernst genommen worden und in die Entscheidung, die Galerie vom Paderborner Kunstverein betreiben zu lassen, mit eingeflossen. Eine Rücknahme dieses Beschlusses, wie von den Vertretern der Kunstkommission gefordert, könne es jedoch wegen bereits eingegangener Verpflichtungen nicht geben, so Joseph Vögele. Josef Hackfort machte das Angebot, in der nächsten Legislaturperiode über eine weitergehende Beteiligung der Kunstkommission zu diskutieren. Um den Informationsfluss zwischen der Kommission und dem Kulturausschuss zu verbessern, schlug Paus vor, alle halbe Jahre zu einem Gespräch mit Paderborner Künstlern einzuladen. "Wir sind nachhaltig am Dialog interessiert", so das Stadtoberhaupt. Ob und wie die Kunstkommission ihre Arbeit weiter führt, wird in dem Gremium jetzt abschließend beraten werden.