Auf städtischen Friedhöfen
Diebstähle häufen sich
Wie das städtische Amt für Umweltschutz und Grünflächen mitteilt, häufen sich in der letzten Zeit auf allen städtischen Friedhöfen Diebstähle von Pflanzen, Blumen und Gestecken. Alle Friedhofsbesucher werden gebeten, in dieser Hinsicht ein wachsames Auge zu haben und entsprechende Beobachtungen der jeweiligen Friedhofsverwaltung zu melden. Im Falle persönlicher Betroffenheit bleibt allerdings nur die private Anzeige bei der Polizei. Ein weiteres Problem auf den Friedhöfen ist derzeit die Wasserversorgung angesichts der immer noch vorhandenen Fröste. Friedhofsbesucher reagieren mit Unverständnis darauf, dass die während der teilweise frühlingshaften Temperaturen der letzten Wochen die Wasserzapfstellen wieder abgestellt wurden. Das geschah jedoch aus gutem Grund, so das Amt für Umweltschutz und Grünflächen, sind doch die Wasserleitungen relativ frostempfindlich und würden bei den derzeitigen Temperaturen nachts auffrieren. Abschließend weist das Amt für Umweltschutz und Grünflächen noch einmal auf zwei Bestimmungen der Friedhofssatzung hin, die immer wieder umgangen werden: das Verbot, Kunststoffe wie Plastikblumen oder Kiesfolien zu verwenden und vor allem das Gebot, Hunde an der Leine zu führen. Freilaufende Hunde machen auch vor Grabflächen nicht halt, mühevolle Grabpflege wird zunichte gemacht und herumliegender Hundekot hat allgemein den Unmut der sonstigen Friedhofsbesucher zur Folge und fördert keinesfalls den Ruf von Hundebesitzern.