Libori - das Fest der Region
Trotz Hitze kamen 1,4 Millionen
1,4 Millionen Besucher kamen zum Libori-Fest in Paderborn. Die Hitze, insbesondere am zweiten Wochenende, verhinderte einen neuen Besucherrekord bei der neuntägigen Festwoche zu Ehren des Schutzpatrons der Stadt, des Heiligen Liborius. Die Mischung aus Kirche, Kirmes und Kultur hat damit einmal mehr unter Beweise gestellt, dass sie zu den umsatz- und besucherstärksten Veranstaltungen ihrer Art in Deutschland gehört. Große Resonanz für das Fest war auch im Internet zu verzeichnen. Allein während des Festes wurden unter "libori.de" fast 11.000 Zugriffe registriert. Einen Fahrgastzuwachs von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr registrierte der Paderborner Verkehrsbetrieb Padersprinter und damit die meisten Fahrgäste seit 1993. Als "vollen Erfolg" werteten auch die Schausteller auf dem Liboriberg dieses Fest und freuten sich angesichts nachlassender Umsätze allerorts über stabile Umsätze in Vorjahreshöhe. Noch besser als 2002 stuften die Marktkaufleute auf dem Markt- und Domplatz das diesjährige Libori-Fest ein. Als ruhig und friedlich schätzen Polizei und Ordnungsamt die Veranstaltung ein. Die Ordnungspartnerschaft zwischen Polizei und Ordnungsamt "B.O.S.S" habe sich einmal mehr bewährt. Ganze 60 Einsätze habe es im Rahmen des neuntägigen Festes gegeben, lediglich 20 Straftaten wurden registriert. Auch die Paderborner Kaufleute zogen ein positives Fazit. Libori habe sich als überzeugender Imageträger bewährt. Die Temperaturen hätten vor allem das Geschäft mit der Sommerware angekurbelt. Nachgedacht werde über eine Ausdehnung der Öffnungszeiten während der Fest-Woche bis 20 Uhr.