Stillleben ab 6. September

Klassiker der französischen Naive nur noch bis Sonntag in der Reithalle

Am Sonntag, 17. August, schließt in der Städtischen Galerie in der Reithalle in Schloß Neuhaus die Ausstellung "Double vie". Zu sehen sind 70 Gemälde der Klassiker André Bauchant, Camille Bombois, Séraphine Louis und Louis Vivin aus der Sammlung Charlotte Zander. Die Ausstellung ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Charlotte Zander begann in den frühen 60er Jahren Naive Kunst von internationaler Klasse zu erwerben. Sie verfügt heute mit 4.000 Werken über die größte Sammlung der Welt. In den nächsten drei Wochen wird dann ein weiteres Ausstellungs-Highlight in der Reithalle vorbereitet: Das Stillleben in der deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts. Vom 6. September bis 4. Januar 2004 gibt es erstmalig einen umfassenden Überblick über die deutsche Stillleben-Malerei vom Biedermeier bis zur frühen Moderne. In rund 90 Gemälden aus zahlreichen öffentlichen wie privaten Sammlungen entfaltet sich der großartige Facettenreichtum delikater Blumenbouquets und üppiger Früchtearrangements, rustikaler Küchenstücke und Jagdstillleben von 1800 bis 1910. Das Spektrum der Namen und Meisterwerke umfasst Ferdinand Waldmüller, Anselm Feuerbach, Hans Thoma, Wilhelm Trübner, Carl Schuch, Max Liebermann, Lovis Corinth, Max Sievogt, Oskar Kokoschka, Heinrich Vogeler und viele andere.