Paderborn im November

Weniger Einwohner

Weniger Einwohner meldet die Statistik der Stadt Paderborn für November. Wie im Vorjahr ging die Einwohnerzahl wieder zurück. Sie nahm um 46 Personen von 139.495 auf 139.449 Einwohner ab. Dies ist zwar deutlich weniger als im gleichen Monat vor einem Jahr, im November-Vergleich der letzten sieben Jahre trotzdem zum vierten Mal ein Minus. Der Abstand zum Vorjahresmonat liegt nun bei +288 Personen (Oktober 2003: +249). Die Ursache für das negative Ergebnis ist bei den so genannten Wanderungen zu finden. Dabei war die Zuzugszahl mit 478 Personen (Vormonat 791, Vorjahr 478) identisch mit der Vorjahreszahl, und somit ebenfalls der niedrigste Novemberwert seit 15 Jahren. Die Zahl der 554 Fortzüge lag dagegen genau im November-Durchschnitt. Zusammen ergab sich daraus mit -76 Personen ebenfalls zum vierten Mal in sieben Jahren ein sogenannter Wanderungsverlust. Die "natürliche Bevölkerungsbewegung" konnte diese negative Entwicklung nur abmildern aber nicht umkehren. Dabei war die Geburtenzahl von 108 Babys sowohl die bisher niedrigste im laufenden Jahr als auch im November-Vergleich der letzten 15 Jahre. Die Zahl der 78 Sterbefälle war die zweitniedrigste in einem November seit 1988, lediglich in 1997 verstarben noch weniger Paderborner. Damit ergab sich aus beiden mit +30 Personen ein durchschnittlicher Geburtenüberschuss. Unter den Stadtteilen waren vom Rückgang der Einwohnerzahl hauptsächlich die Kernstadt (-17), Sande (-15) und Marienloh (-13) betroffen. Dagegen konnte Wewer sogar einen Zuwachs verzeichnen (+11). In den übrigen Ortsteilen gab es keine großen Veränderungen: Schloß Neuhaus (+5), Elsen (-1), Dahl (-2), Neuenbeken (-6) und Benhausen (-8). Neben den 139.449 Einwohnern mit Hauptwohnsitz wohnten Ende November 9.288 Personen mit Nebenwohnsitz in Paderborn. Die Gesamtbevölkerungszahl liegt damit jetzt bei 148.737 Einwohnern.