Paderborn mit Zuwachs im Januar
Jetzt 139.122 Einwohner
Nach zwei Monaten mit rückläufigen Werten stieg die Einwohnerzahl Paderborns im Januar wieder an. Genauer gesagt nahm die Bevölkerung der Stadt um 61 Personen von 139.061 auf 139.122 Einwohner zu (Vormonat -100; Vorjahr +137). Trotzdem ist das für Januar ein sehr niedriges Ergebnis. Lediglich 1998 (+7) und 1999 (+44) war der Anstieg noch kleiner ausgefallen. Das teilt die Statistik der Stadt Paderborn mit. Die Ursache für den geringeren Anstieg gegenüber Januar-Bevölkerungszahlen der Vorjahre ist vor allem bei den so genannten Wanderungen zu finden. Dabei war die Zuzugszahl mit 631 Personen (Vormonat 536, Vorjahr 675) durchaus im Januar-Durchschnitt. Aber die Zahl der 610 Fortzüge (Vormonat 637, Vorjahr 564) war deutlich überdurchschnittlich. Zusammen ergab sich deshalb mit +21 Personen einer der niedrigsten Wanderungsgewinne in einem Januar (Vormonat -101 Vorjahr +111). Die "natürliche Bevölkerungsbewegung" entwickelte sich im Vergleich dazu etwas positiver. Zwar war die Geburtenzahl von 144 Babys (Vormonat 100, Vorjahr 148) niedriger als im Januar üblich. Und auch die Zahl der 104 Sterbefälle erreichte nicht ganz den Januar-Durchschnitt (Vormonat 99, Vorjahr 122). Aber aus beiden ergab sich mit 40 Personen ein durchaus normaler Geburtenüberschuss (Vormonat +1, Vorjahr +26). Unter den Stadtteilen profitierten vor allem Sande (+31), die Kernstadt (+24) und Wewer (+23). Dagegen mussten Schloß Neuhaus (-11) und Dahl (-10) Verluste hinnehmen. In den übrigen Ortsteilen gab es keine großen Veränderungen: Marienloh (+9), Benhausen (+8), Elsen (-4) und Neuenbeken (-9). Neben den 139.122 Einwohnern mit Hauptwohnsitz wohnten Ende Januar 8.667 Personen mit Nebenwohnsitz in Paderborn (Vorjahr: 8.031). Die Gesamtbevölkerungszahl liegt damit bei 147.789 Einwohnern.