Auszeichnung "Produkt des Monats" geht an Brandenburg GmbH
Von der Fahrradlampe zum Flugzeugstrahler: LucidShape sorgt für das richtige Licht
Es ist ein mächtiges Computer Aided Lighting System (CAL) für die Entwicklung lichttechnischer und optischer Produktfunktionen und berechnet mit den einzigartigen interaktiven Tools für Design, Simulation, Analyse und Dokumentation die Geometrie unter optischen Bedingungen und analysiert das Ergebnis mit dem interaktiven Raytracer: LucidShape ist jetzt mit dem Prädikat „Paderborner Produkt des Monats“ ausgezeichnet worden. Bürgermeister Heinz Paus, der gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Paderborn, Hans Laven, Vorstandsmitglied Michael Hahn und der Sparkassen-Geschäftsstellenleiterin der "Alten Brauerei", Claudia Tewes, die Präsentation des prämierten Produkts in der Sparkassenzentrale in der Hathumarstraße eröffnete, wies stolz darauf hin, dass diese Auszeichnung wieder einmal an ein im Paderborner Technologiepark ansässiges Unternehmen geht. Heinz Paus: „Weltweit macht die Brandenburg GmbH mit ihren Produkten Werbung für den IT-Standort Paderborn.“ LucidShape ist ein offenes System und kann mit einer Skriptsprache schnell und einfach erweitert und automatisiert werden. Geschäftsführer Wilhelm Brandenburg: „Ein umfangreicher Komponenten-Baukasten erleichtert den Aufbau des optischen Modells. Gängige CAD- und Phometrie-Datenformate werden selbstverständlich ebenfalls unterstützt.“ Darüber ist LucidShpa auch eine ideale Plattform für die Entwicklung von Produktfunktionen in anderen technischen und physikalischen Bereichen. Bei modernen Beleuchtungseinrichtungen, so der Diplom-Informatiker, sind die klassischen optischen Prinzipien und Technologien überholt. Wilhelm Brandenburg: „Gefragt sind neuartige Lichtquellen, neue optisch wirkende Formen und dynamisch adaptierende Funktionen. Das geht von der Fahrradlampe über Autoscheinwerfer bis zum Flugzeugstrahler.“ Für die Entwicklung dieser Produkte wird ein leistungsfähiges Computer Aided Lighting System (CAL) benötigt, das die Berechnung, Simulation, Analyse, Bewertung und Dokumentation der geplanten Produkte unterstützt. Die Brandenburg GmbH mit Sitz im Paderborner Technologiepark ist Entwickler und Anwender dieser CAL-Technologie. Geschäftsführer Wilhelm Brandenburg: „Diese Kombination ermöglicht innovative Lichttechnik und eine auf die Anwendung zugeschnittene Software.“ Das Paderborner Unternehmen bietet allen Herstellern von Beleuchtungssystemen und anderen optischen Geräten Consulting- und Entwicklungsarbeiten an. Die Bauteile der Leuchten wie Reflektor, Lichtscheibe und andere geometrische Elemente werden mit dem CAL-System ausgelegt und berechnet. Wilhelm Brandenburg: „Das Licht in seiner Funktion als Raum-, Gebäude- oder Straßenausleuchtung wird von uns simuliert und visualisiert. Darüber hinaus kann die Entwicklung durch spezifische Softwareentwicklungen gezielt unterstützt werden.“ Überkapazitäten und Preisdumping im globalen Markt erzeugen einen harten Wettbewerb und zwingen die Industrie zu neuen Strategien in der Produktentwicklung. Ziel ist dabei, neue Produkte in hoher Qualität zu attraktiven Preisen auf den Markt zu bringen und das schneller und besser als die Wettbewerber. Die frühzeitige Simulation von Produkteigenschaften erhöht die Qualität und spart Kosten und Entwicklungszeiten durch die Einschränkung von Testreihen mit Prototypen. Über die bislang verfügbaren Systeme hinaus muss die Produktentwicklung durch neue spezifische Software unterstützt werden. Hierfür bietet das Paderborner Softwarehaus Brandenburg GmbH kundenorientierte Lösungen. Wilhelm Brandenburg: „Die Software wird speziell auf die gehobenen Qualitäts- und Sicherheitsansprüche unserer Kunden zugeschnitten. Dabei greifen wir auf eine langjährige Erfahrung in der CAD-Softwareentwicklung u. a. für das CAD-System CATIA zurück und nutzen stets modernste Technologien und eine umfangreiche Sammlung von Softwarebausteinen.“ Geschäftsführer Wilhelm Brandenburg war 17 Jahre Mitarbeiter und leitender Angestellter der Hella KG in Lippstadt. Er war Leiter des Lichttechnischen Labors für Automobilscheinwerfer und als Leiter der Softwareentwicklung für technische Anwendungen u. a. verantwortlich für die Entwicklung des CAL-Systems Helios und der Entwicklungen im CAD-System CATIA.