Pflaster in der Innenstadt

Neue Verlegung entspricht Stand der Technik

Die Neuverlegung des Natursteinpflasters in der Paderborner Innenstadt entspricht dem Stand der Technik. Das stellt die Stadt in einer Pressemitteilung klar. Zweifel an der Qualität der Neuverlegung, wie von einem Sachverständigen über Radio Hochstift geäußert, teilen die Fachleute der Stadt nicht. Margit Hoischen, Leiterin des Straßen- und Brückenbauamtes der Stadt: "Bei der jetzt gewählten Art der Sanierung des Natursteinpflasters in der so genannten gebundenen Bauweise in Betonmörtel folgt die Stadt dem Urteil von zwei öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen." Auch vorherige Recherchen bei anderen Städten, beispielsweise in Dortmund, haben gezeigt, dass die jetzt durchgeführte Sanierungsart sowie die Auswahl des Pflasterbettungs- und Pflasterfugenmörtels absolut geeignet ist. Diese Art der Sanierung wird nicht nur in Fachveranstaltungen zum Thema und von weiteren Sachverständigen geteilt, sondern wird auch in dem im Jahr 2000 erstmalig erschienenen und bis heute einzigem Regelwerk für die gebundene Bauweise „Merkblatt für Pflasterdecken und Plattenbeläge aus Naturstein für Verkehrsflächen“ empfohlen. In ihrer Entscheidung fühlt sich die Stadt außerdem durch Fachreferenten der jüngsten Metten-Forum-Fachtagung zum Thema Pflasterbeläge in Bergisch Gladbach bestätigt. Das bereits neu verlegte Natursteinpflaster am Marienplatz hat gezeigt, dass eine insgesamt hochfeste und somit stark belastbare Verkehrsfläche geschaffen wurde. Sobald es die Witterung zulässt, werden die Arbeiten wieder aufgenommen. Ab kommenden Montag, 27. Januar, werden die Versorgungsträger bereits vorab die notwendigen Reparaturarbeiten an Gas- und Wasserleitungen durchführen.