Kulturamt der Stadt präsentiert
Neue Abo-Angebote
Ob als Geschenk oder zum Eigengebrauch - ein Abo für die Veranstaltungen des Kulturamtes der Stadt bereitet immer Freude. Ab sofort kann man Karten für die sechs Abo-Reihen der kommenden Saison im TicketCenter am Marienplatz (Tel.: 05251-299750) erwerben. Angeboten wird das Musiktheater (6 Vorstellungen: Oper, Operette, Musical, Ballett), die Reihe Musiktheater/Schauspiel (Oper, Operette, Schauspiel), das Kammerkonzert-Abo (6 Konzerte), die Reihe Sinfoniekonzerte A (8 Konzerte) und Sinfoniekonzerte B (7 Konzerte) sowie die Schüler-Tribüne (6 Vorstellungen für Kinder: Musical, Oper, Konzert, Puppentheater, Tanztheater, Weihnachtsmärchen) Informationsmaterial gibt es im TicketCenter oder im Kulturamt (Tel.: 05251 - 88-1605) Die Vorteile des Abos liegen auf der Hand: 25 Prozent Preisermäßigung, Stammplatz, regelmäßiger Konzert- und Theaterbesuch, kein Warten an der Kasse, „Ausverkauft“ gibt es nicht, regelmäßige Informationen zu Einführungsveranstaltungen etc. Die Abonnements sind noch dazu übertragbar. Einen weiteren Vorteil hebt Kulturamtsleiter Gockel-Böhner hervor: „Die Option höherer Preisen bei aufwändigen Veranstaltungen findet häufiger als bisher Anwendung, aber diese Top-Zuschläge gelten nicht im Abonnement und auch nicht für Inhaber der Last-Minute-Card für Jugendliche.“ Die Preise drücken könne man außerdem mit der Theater- und KonzertCard. Die Cards gibt es ebenfalls im TicketCenter. „Insgesamt konnten wir die Qualität der Abo-Reihen noch erhöhen, sagt Gockel-Böhner. Es ist ein bisschen paradox, aber ein Grund sind die radikalen Kürzungen, die wir außerhalb der Abos vornehmen mussten.“ Besonders am Herzen liegt ihm das Abo Schüler-Tribüne: „Das ist ein Juwel: Die jungen Abonnentinnen und Abonnenten bekommen einen wunderbaren Überblick über die verschiedensten Theater- und Konzertformen und vor allem wird für sie die Teilnahme am professionellen Konzert- und Theaterleben zur Selbstverständlichkeit, weit über das Weihnachtsmärchen hinaus“. Ins Schwärmen gerät er bei der Kammermusik-Saison. „Nach einem solchen Pogramm würde man sich auch auf wesentlich bedeutenderen Kammermusik-Podien die Finger lecken: der internationale Klavierstar Cyprien Katsaris spielt zusammen mit fünf jüngeren Pianisten an zwei Klavieren Liszts Hexameron, moderiert von Henning Venske, Evgeni Koroliov, der vor zwei Jahren Publikum und Presse restlos überzeugte, kehrt mit den drei letzten drei Klaviersonaten von Beethoven zurück, das Mandelring Quartett, eines der besten deutschen Streichquartette, kommt mit Haydn, Bach und Beethoven.“ Erstmals sind bei den Kammerkonzerten auch die drei Stimmführer der Nordwestdeutschen Philharmonie zusammen mit der Paderborner Pianistin Marianne Wiemann vertreten, außerdem Blechbläser zur Weihnachtszeit und ein Klaviertrio mit Klarinette aus der Reihe „Konzerte junge Künstler“ des Deutschen Musikrats. Bei den Sinfoniekonzerten und den Theaterreihen sind Rückgrat des Programms wieder die beiden regionalen Institutionen, die die Stadt Paderborn mitträgt: das Landestheater Detmold und die Nordwestdeutsche Philharmonie. Beide Institutionen sind hier gut akzeptiert. Eine Stichproben-Umfrage im Auftrag der Inthega (Interessengemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen) bewies kürzlich die enge Verbundenheit der Paderborner Musiktheater-Freunde mit dem Landestheater Detmold, das in Paderborn attraktive Stücken wie „Tosca“ von Puccini, „Così fan tutte“ von Mozart und „Land des Lächelns“ von Lehár spielt. Die Nordwestdeutsche Philharmonie spielt zum Bespiel Strawinskys „Sacre du Printemps“, Beethovens Violinkonzert, Berlioz’ „Symphonie fantastique“ und Richard Strauss’ „Don Juan“ und „Till Eulenspiegel“. Neben dem beliebten Chefdirigenten Toshiyuki Kamioka wartet das Orchester mit Gaststars wie dem Arnold Schoenberg Chor, Sharon Kam (Klarinette) und Peter Ruzicka auf, dem Komponisten, Dirigenten und Leiter der Salzburger Festspiele. Doch auch ein paar Besonderheiten außerhalb dieser Haus-Institutionen zieren das Programm: So konnte fürs Musiktheater-Abo nach einigen Jahren Pause wieder das St. Petersburger Ballett-Theater Boris Eifman verpflichtet werden. Die Premiere der neuen Ballettkomödie „Who is Who“ im April in New York war ein Riesenerfolg. Gockel-Böhner: „Dass Paderborn bei der Europa-Tournee Station sind, war keineswegs selbstverständlich. Das ist eine Klasse, die wir hier regional nicht haben. Ein echtes Highlight.“ Auch in der Sinfoniekonzert-Reihe gibt es wieder ein Gastorchester, nämlich die „Wiener Akademie“, die auf historischen Instrumenten unter Leitung von Martin Haselböck ein klassisch-romantisches Programm (Wagner, Vorisek, Bruckner) spielt. „Ein Glücksfall,“ sagt Gockel-Böhner, „Das Orchester spielt auf der kurzen Tournee nur in drei Sälen: Kölner Philharmonie, Neues Konzerthaus Dortmund und PaderHalle. Mit dieser Verpflichtung wird dem Paderborner Publikum nicht nur ein anderes Orchester, sondern auch eine abweichende Klangkultur vorgestellt, die das Gewohnte in neuem Licht erscheinen lässt.“