Libori: Am 27. Juli auf dem Franz-Stock-Platz
Anne Haigis - die Stimme aus Köln
Sie ist die „Stimme aus Köln“. Sie kennt keine stilistischen Grenzen. Ob Rock, Blues, Folk oder melancholische Chansons – Anne Haigis fühlt sich überall zuhause. Am Sonntag, 27. Juli, wird sie ab 20.30 Uhr auf dem Franz-Stock-Platz ihre Songs vorstellen. Elf Alben, 80 Konzerte pro Jahr, Produktionen und Projekte mit so unterschiedlichen Kollegen, wie Tony Carey, Edo Zanki, Wolf Maahn, Nils Lofgren oder den Harlem Gospel Singers: in den letzten zwei Jahrzehnten hat Anne Haigis ständig neue Herausforderungen gesucht. Auf der Bühne steht sie allerdings schon seit den 70er Jahren. Erstmals füllt sie die rauchigen Musikclubs im süddeutschen Raum mit Leben. In den 80er Jahren taucht sie mit ihren nun deutschsprachigen Songs in den Charts auf und ist Dauergast bei Gottschalk & Co. In den 90er Jahren singt sie wieder Englisch, produziert in Nashville und Los Angeles – im Land der großen Songwriter, die sie von Anfang an inspiriert haben. In den letzten Jahren hat Anne Haigis ihre Musik dann auf das Wesentliche reduziert: zwei Gitarren, ein Bass, ein Akkordeon – ein guter Song braucht nicht mehr. Kein unnötiger Schnickschnack, keine Effekthascherei. Dafür eine Stimme voller Leidenschaft und voller Leben. Und was live so beeindruckt, kann auch auf CD nicht falsch sein. Die Philosophie der "Unplugged"-Instrumentierung wird nun auch auf die Produktion ihres aktuellen Albums übertragen. In ihrer Kölner Wohnung entsteht ein autentisch-unverfälschtes Werk mit dem programmatischen Titel „Homestory“. Darauf sind keine programmmierten Sequenzen, keine Synthetik, sondern nur Musik in ihre ursprünglichen Form zu hören.