Statistik der Stadt meldet
Jahresrekord: 137 Babies
Im Juni stieg die Einwohnerzahl Paderborns nur verhalten an. Sie nahm um 22 Personen von 139.334 auf 139.356 Einwohner zu. Lediglich im Juni 1997 (+17) und im Juni 1994 (-22) war das Bevölkerungswachstum in den letzten 15 Jahren noch niedriger bzw. negativ ausgefallen. Der Abstand zum Vorjahr liegt nun bei +526 Personen (Mai 2003: +591). Die Ursache für den kaum spürbaren Anstieg der Bevölkerungszahl ist bei den so genannten Wanderungen zu finden. Dabei war die Zuzugszahl mit 470 Personen die niedrigste in den letzten 15 Jahren. Auch die Zahl der 485 Fortzüge lag deutlich unter dem Juni-Durchschnitt. Zusammen ergab sich deshalb zum vierten Mal in einem Juni nach 1987 ein Wanderungsverlust, diesmal von -15 Personen. Durch die natürliche Bevölkerungsbewegung fiel das Gesamtergebnis dagegen doch noch positiv aus. So war die Geburtenzahl von 137 Babies die bisher höchste im laufenden Jahr und im Juni-Vergleich deutlich oberhalb des Durchschnitts der letzten Jahre. Die Zahl der 100 Sterbefälle (Vormonat 108, Vorjahr 80) stellte ebenfalls einen überdurchschnittlichen Wert dar. Damit ergab sich aus beiden mit +37 Personen ein durchschnittlicher Geburtenüberschuss (Vormonat +26, Vorjahr +41). Unter den Stadtteilen profitierten in erster Linie Sande (+17), Benhausen (+13) und die Kernstadt (+13). Marienloh (-19) und Dahl (-10) musste dagegen Rückgänge hinnehmen. In den übrigen Ortsteilen gab es keine großen Veränderungen: Schloß Neuhaus (+10), Wewer (+1), Neuenbeken (-1) und Elsen (-2). Neben den 139.356 Einwohnern mit Hauptwohnsitz wohnten Ende Juni 8.797 Personen mit Nebenwohnsitz in der Stadt. Die Gesamtbevölkerungszahl liegt damit bei 148.153 Einwohnern.