Umgestaltung des Geißelschen Gartens
Naturnahe Bereiche werden nicht bearbeitet
"Die naturnahen Bereiche des Gartens werden nicht bearbeitet. Die vorhandenen Naturdenkmäler werden selbstverständlich erhalten." Mit diesen Feststellungen zur Umgestaltung des Geißelschen Gartens reagiert die Stadt Paderborn auf eine entsprechende Stellungnahme des Naturwissenschaftlichen Vereins. Er hatte keinen Handlungsbedarf für die Umgestaltung gesehen und große Bedenken aus Naturschutzsicht geäußert. Die Wertigkeit dieses Gebietes ist dem Amt für Umweltschutz und Grünflächen sehr wohl bekannt. Deshalb hat es aus Vorsorge und zum Erhalt dieses einmaligen innerstädtischen Grünbereichs bereits 2002 im zuständigen Ausschuss für Bauen, Planen und Umwelt der Stadt Vorentwurfsplanungen vorgestellt. Die Detailplanungen fanden jüngst im Ausschuss für Bauen, Planen und Umwelt und in der gestrigen Sitzung des Kulturausschusses mehrheitliche Zustimmung. Im Kulturausschuss wurde unter anderem angeregt, hinter der Stadtbibliothek ein Lesegarten einzurichten und über Sponsoren Skulpturen als Eingangsportale zu finanzieren. Dieser breit angelegte Entscheidungssprozess zeige, dass die Umgestaltung mit Bedacht und Transparenz vorangetrieben werde. Die Stadt bedaure, dass der Naturwissenschaftliche Verein vor seiner öffentlichen Stellungsnahme keine Einsicht in die Planungen genommen habe. Das hätte man jedoch zumindest erwarten dürfen. Auch wenn dieses Angebot bisher nicht angenommen wurde, so steht das Amt für Umweltschutz und Grünflächen natürlich nach wie vor für Nachfragen zur Verfügung.