Bürgermeister Heinz Paus über Junge Liberale verwundert

Dialog läuft auch ohne Jugendparlament

"Der Runde Tisch Jugendarbeit hat sich bestens bewährt und zu einem lebendigen Dialog geführt". Mit diesen Worten reagierte Bürgermeister Heinz Paus auf eine Forderung der Jungen Liberalen nach einem Jugendparlament. Es verwundere schon, wenn die Jungen Liberalen die bei weitem nicht neue Idee wieder mal zur Diskussion stellten und den Runden Tisch als "unzureichend" abqualifizierten. Wer diesen Runden Tisch schon öfter erlebt hat, würde ihn nicht als "eine Art Jugendsprechstunde" verniedlichen. Viermal im Jahr treffen sich hierbei gewählte Interessenvertreter der Jugendlichen. 30 Schülersprecher der weiterführenden Schulen, die Vorsitzenden der politischen und kirchlichen Jugendorganisationen sowie der Sportjugend bilden ein demokratisch legitimiertes Gremium. Auf Initiative von Bürgermeister Heinz Paus war es im November 1999 gegründet worden. Seit dieser Zeit arbeitet es sehr erfolgreich. Bürgermeister Heinz Paus und Jugenddezernent Wolfgang Walter sind ständige Ansprechpartner der jungen Leute. "Wir nehmen die Vorschläge, Anträge und Kritiken der Jugendlichen sehr ernst", so Paus. Die Ergebnisse der Beratungen lasse man in die politische Arbeit der Ausschüsse des Rates einfließen. Als bereits umgesetzte Anregungen des Runden Tisches führte Paus den Wettbewerb der Nachwuchsbands im Rahmen des Frühlingsfestes an. Auch die Hinweise zur Schülerbeförderung sowie die Gestaltung der Gedenkstunde für die Kriegsopfer am 27. März durch weiterführende Schulen seien aus diesem Runden Tisch hervorgegangen.