PESAG PADER CHALLENGE
Weltklassereiter auf dem Schützenplatz
Die legendären Turniere in Paderborn hat er als ganz junger Mann kennen- und schätzen gelernt. Jetzt freut er sich auf das Comeback vom 13. bis 15. Juni auf dem Schützenplatz. Heinrich-Wilhelm „Kaiser“ Johannsmann (Gütersloh) lässt sich die PESAG PADER CHALLENGE keinesfalls entgehen. „Ich bin dort in den besten Turnierzeiten geritten, als ich noch im Stall Gössing tätig war und habe die Turniere in guter Erinnerung,“ so der Springreiter, der der Chef des Teams Sabina Illbruck ist. „Vom allerfeinsten“ seien die Veranstaltungen gewesen und schon deshalb blickt der Nationenpreisreiter der PESAG PADER CHALLENGE erwartungsvoll entgegen. „Das ist was, auf das ich mich echt freue,“ so Johannsmann, „und ich weiß, dass die Paderborner auch schon darauf gewartet haben.“ Zur Turnierpremiere bringt der 52 Jahre alte Springreiter seinen rheinischen Hengst Potsdam mit. Mit dem schwarzen Polydor-Sohn gewann Johannsmann unter anderem den Großen Preis von Leipzig 2001 und die Großen Preise von Redefin und Nörten-Hardenberg 2002. Der Hengst hatte seit Ende der Hallensaison Pause und „steigt“ in Paderborn wieder ins Turniergeschehen ein. Erst vor wenigen Tagen feierte das Team um den Kapitän Johannsmann einen gelungenen Einstand in der RIDERS TOUR Team mit Rang drei im Großen Preis von Hamburg und dem Sieg in Wiesbaden. In Paderborn „laufen wir in fast voller Mannschaftsstärke auf“ kündigt Heinrich-Wilhelm Johannsmann an. Toni Hassmann aus Lienen, Lutz Gripshöver aus Werne und Markus Merschformann aus Laer starten ebenfalls in Paderborn. Auch die Derby-Heroen sind bei PESAG PADER CHALLENGE zu erleben: mit dem aktuellen Sieger im 74. Deutschen Spring-Derby in Hamburg, dem Europameister Ludger Beerbaum aus Riesenbeck und dem Derby-Zweiten, Weltcupsieger Marcus Ehning (Borken) kommen zwei weitere Top-Stars im Springsattel an die Pader. Beide lieferten in Hamburg regelrechte Glanzleistungen ab, bestachen schon im Umlauf der wohl schwersten Springprüfung der Welt durch fehlerfreie Runden und begeisterten die 22.000 Zuschauer auch noch mit einem spannenden Stechen. Ebenfalls dabei auf dem Schützenplatz Paderborn, der im Juni Reitsportler aus ganz Deutschland zu Gast hat, der Seriensieger des Internationalen Turniers im schweizerischen St. Gallen, Toni Hassmann aus Lienen, der den Preis des Kantons St. Gallen gewann und zudem die Internationale Youngster-Tour. Mit Mannschafts-Olympiasieger Lars Nieberg aus Homberg ist der Gewinner des Championats von Hamburg bei der PESAG PADER CHALLENGE am Start. Er wird dort erstmals den aktuellsten Neuzugang seines Sportstalles vorstellen, die Holsteiner Stute Loreana, die der zweimalige Derbysieger Achaz von Buchwaldt (Hamburg) erst vor wenigen Tagen in die Betreuung seines ehemaligen Schülers gab. „Ich will in Paderborn den ersten gemeinsamen Start mit ihr unternehmen. Sie ist dann 14 Tage bei mir,“ so Nieberg. Mit Spannung und Vorfreude blickt auch Christian Ahlmann aus Marl Richtung Paderborn. „Die Ausschreibung für das Turnier ist gut, wir können alle viel reiten und neben den guten, routinierten Pferden auch Nachwuchspferde mitbringen,“ so der Sieger des Großen Preises von Hamburg. Christian Ahlmann ziert mit seinem Schimmel Cöster auch das Plakat des Turnier-Comebacks nach 20 Jahren Pausein Paderborn. Klaus Brinkmann und Franz-Josef Dahlmann sind nur zwei Namen von insgesamt 37 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der regionalen Tour im Rahmen der PESAG PADER CHALLENGE. Aus Lippstadt, Ravensberg, Paderborn, Höxter, Herford, Minden-Lübbecke, Salzkotten und Delbrück kommen die Reiterinnen und Reiter, die mit zwei Springen der Kl. M und einem S*-Springen mit Stechen für reichlich Lokal-Kolorit sorgen werden. „Für uns ist es wichtig, dass man beides verknüpft – international bekannte Reiter und die Stars aus der Region – alle müssen ein attraktives und maßgeschneidertes Prüfungsangebot vorfinden,“ so Turnierleiter Volker Wulff über das Programm, dass alle Interessen berücksichtigt. Eintrittskarten kosten zwischen 5 und 15 Euro, je nach Platzkategorie und die jüngsten Turnierbesucher bis zu einem Alter von 6 Jahren haben freien Eintritt. Infos auch unter www.engarde.de