Bürgermeister Heinz Paus und Deutsche Bahn-Konzernbevollmächtigter Wolfgang Ma …

Bürgermeister Heinz Paus und Deutsche Bahn-Konzernbevollmächtigter Wolfgang Maurer nahmen Zugtaufe vor

ICE trägt Namen Paderborn durch Deutschland

Die Stadt Paderborn hat am Mittwoch, 25. Juni, die Patenschaft für einen ICE T der Deutschen Bahn übernommen. Bürgermeister Heinz Paus und der Konzernbevollmächtigte für NRW, Wolfgang Maurer, tauften auf dem Paderborner Hauptbahnhof den Zug auf den Namen der Stadt. Der Bürgermeister nahm den feierlichen Taufakt mit einer Flasche Sekt vor, die ein spezielles ICE-Paderborn-Taufetikett zierte: I, C und E waren die Anfangsbuchstaben der Worte Innovativ, Charmant und Erfolgreich - Markenzeichen unserer Stadt, so der Bürgermeister. Heinz Paus: „Ich freue mich, dass ab heute ein ICE den Namen der Stadt Paderborn durch das Land trägt. Die Eisenbahn hat bei der Entwicklung dieser Stadt eine besondere Rolle gespielt – sie ist heute eine bedeutende Bahnmetropole in Deutschland. Der ICE „Paderborn“ ist hierfür ein guter Botschafter“, so Heinz Paus. Auch die Verbindung zu Altenbeken, das in diesem Jahr das 150jährige Bestehen des Eisenbahn-Viadukts feiert, wurde bei der ICE-Taufe in Paderborn gezogen. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung nämlich von den Dixie Steamers, der Jazzband des Bundesbahnorchesters Altenbeken. Wolfgang Maurer ergänzte: „Unsere 216 ICE-Züge bieten schnelle und komfortable Verbindungen. Sie prägen das Bild Deutschlands im In- und Ausland mit. Die gesamte ICE-Flotte wird deshalb nach und nach auf die Namen deutscher Städte getauft und es ist klar, dass die Stadt Paderborn mit ihrer herausragenden Bedeutung im deutschen Bahnnetz zu den Taufpaten gehört.“ Der neue Zugname ist zusammen mit dem Stadtwappen auf dem Fahrzeug beidseits und an beiden Zugenden angebracht. Damit erhält die getaufte ICE-Einheit einen festen Namen. Je nach Zugdisposition kann sie auf unterschiedlichen Wegen durch Deutschland fahren. Die bisherigen Zugnamen waren nicht auf das jeweilige Fahrzeug bezogen, sondern auf eine bestimmte, im Fahrplan festgelegte Zugfahrt, für die zum Teil unterschiedliche Fahrzeuge eingesetzt wurden. Die bisherige Benennung der Fernzüge nach Persönlichkeiten der Zeitgeschichte sowie Landschaften und Sehenswürdigkeiten am Zuglauf wurde zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2002 eingestellt. Erhalten blieben lediglich die Namen internationaler Fernzüge, der NachtZüge und AutoZüge, der ICE-Sprinter sowie einzelne Namen, die zu einem Markenbegriff geworden sind, wie zum Beispiel der InterCity „Alpenland.“ Die zum Teil ebenfalls getauften Nahverkehrszüge sind von der neuen Regelung nicht berührt. Die Deutsche Bahn hat zunächst rund 50 Städten eine Patenschaft angeboten – in den nächsten Jahren werden weitere Städte hinzu kommen. Bei der Auswahl spielt die historische oder aktuelle Verbundenheit der Stadt und ihrer Einwohner zur Bahn eine wesentliche Rolle. Als erster Zug wurde am 31. Oktober 2002 der ICE „Berlin“ getauft.