Paderborner Bevölkerungszahl
Im Februar leicht gestiegen
Auch im Februar stieg die Einwohnerzahl Paderborns weiter an, wenn auch nur geringfügig. Das teilt die Statistik der Stadt Paderborn mit. Die Bevölkerung nahm um 12 Personen von 139.122 auf 139.134 Einwohner zu (Vormonat +61; Vorjahr +88). Lediglich 1998 (-7) und 1999 (-6) war mit Bevölkerungsrückgängen das Ergebnis noch negativer ausgefallen. Der Abstand zum Monat des Vorjahres liegt nun bei +481 Personen (Januar 2003 waren es im Vergleich zu Januar 2002 noch 577 Personen mehr). Die Ursache für den leichten Anstieg der Bevölkerungszahl ist bei den so genannten Wanderungen zu finden. Dabei war die Zuzugszahl mit 451 Personen (Vormonat 631, Februar des Vorjahres 512) die niedrigste in den letzten fünfzehn Jahren. Dagegen lag die Zahl der 459 Fortzüge (Vormonat 610, Februar des Vorjahr 453) durchaus im üblichen Februar-Durchschnitt. Zusammen ergab sich deshalb mit -8 Personen (Vormonat +21 Vorjahr +59) sogar ein Wanderungsverlust, was in 15 Jahren vorher auch nur 1998 (-49) und 1999 (-22) der Fall war. Wie Michael Wahl von der Statistik der Stadt in seinem Bericht feststellt, hat sich die "natürliche Bevölkerungsbewegung" im Vergleich dazu ganz normal entwickelt. Die Geburtenzahl von 114 Babys (Vormonat 144, Februar des Vorjahres 121) lag ebenso im Februar-Durchschnitt wie auch die Zahl der 94 Sterbefälle (Vormonat 104, Februar des Vorjahres 92). Aus beiden ergab sich mit +20 Personen ein ebenfalls durchschnittlicher Geburtenüberschuss (Vormonat +40, Februar des Vorjahres +29). Unter den Stadtteilen profitierten vor allem Elsen (+25) und Schloß Neuhaus (+15). Dagegen waren in Neuenbeken (-12), Wewer und in der Kernstadt (beide -10) Rückgänge zu verzeichnen. In den übrigen Ortsteilen gab es keine großen Veränderungen: Marienloh (+5), Sande und Dahl (+4) sowie Benhausen (-9). Neben den 139.134 Einwohnern mit Hauptwohnsitz wohnten Ende Februar 8.689 Personen mit Nebenwohnsitz in Paderborn. Die Gesamtbevölkerungszahl liegt damit jetzt bei 147.823 Einwohnern.