Paderborner Bevölkerungszahl im April
Minimaler Anstieg
Auch im April stieg die Einwohnerzahl Paderborns weiter an, wenn auch nur minimal. Wie die Statistik der Stadt mitteilt, nahm die Paderborner Bevölkerung um zwei Personen von 139.235 auf 139.237 Einwohner zu (Vormonat +101; Vorjahr +60). Lediglich im April 1998 (-93) und im April 1994 (-26) war das Bevölkerungswachstum in den letzten 15 Jahren negativer ausgefallen. Die Ursache für die Stagnation der Bevölkerungszahl ist bei den so genannten Wanderungen zu finden. Dabei war die Zuzugszahl mit 572 Personen (Vormonat 589, Vorjahr 570) genau im April-üblichen Rahmen. Dagegen lag die Zahl der 583 Fortzüge (Vormonat 500, Vorjahr 530) deutlich über dem April-Durchschnitt. Zusammen ergab sich deshalb mit -11 Personen (Vormonat +89, Vorjahr +40) der dritthöchste Wanderungsverlust der letzten zehn Jahre, auch hier war nur im April 1998 (-104) und im April 1994 (-43) ein höherer Verlust zu verzeichnen. Die "natürliche Bevölkerungsbewegung" konnte dagegen die negative Entwicklung lediglich ausgleichen. So lag die Geburtenzahl von 113 Babys (Vormonat 110, Vorjahr 115) im April-Durchschnitt. Aber die Zahl der 100 Sterbefälle (Vormonat 98, Vorjahr 95) war deutlich überdurchschnittlich. Aus beiden ergab sich mit +13 Personen ein unter dem April-Durchschnitt liegender Geburtenüberschuss . Unter den Stadtteilen profitierten in erster Linie Wewer (+22), Elsen (+18) und Dahl (+17). Die Kernstadt (-44) musste einen größeren Rückgang hinnehmen. In den übrigen Ortsteilen gab es keine großen Veränderungen: Sande (+5), Neuenbeken (+1), Marienloh (-1), Benhausen und Schloß Neuhaus (beide -8). Neben den 139.237 Personen mit Hauptwohnsitz wohnten Ende April 8.756 mit Nebenwohnsitz in Paderborn. Die Gesamtbevölkerungszahl liegt damit jetzt bei 147.993 Einwohnern.