Bürgermeister Heinz Paus stand im Internet-Chat Rede und Antwort
Gespräche mit Briten und Polizei zum Thema Gewalt
"Das ist ein heikles Thema. Deshalb sah ich mich veranlasst, mit der Kreispolizei und der Führung der britischen Streitkräfte Gespräche zu führen. Sie hatten das Ziel, Lehren aus den jüngsten Gewaltübergriffen in der Paderborner Innenstadt zu ziehen und Maßnahmen einzuleiten, damit sich solche Vorfälle möglichst nicht wiederholen", sagte Bürgermeister Heinz Paus. Das Stadtoberhaupt hatte in seinem einstündigen Internet-Chat damit auf eine entsprechende Anfrage geantwortet. Neben diesem Thema diskutierten die Teilnehmer sehr lebhaft über weitere aktuelle Punkte der kommunalpolitischen Tagesordnung. So gab es reichlich Kritik für den derzeitigen Zustand der Bahnhofstraße. "Wir haben mehr als 25.000 Quadratmeter an Flächen rund um den Bahnhof gekauft und Pläne zur Aufwertung in der Schublande", antwortete der Bürgermeister. Leider komme die Stadt wegen des Bahnhofsgebäudes mit der Bahn nicht überein, obwohl sie das auf allen Wegen bisher versucht habe. Auch zum Neubau einer neuen Stadtverwaltung teilte Heinz Paus den aktuellen Stand der Dinge mit. Es werde untersucht, ob es auf der Fläche an der Florianstraße eine wirtschaftlich vertretbare Realisierungsmöglichkeit für eine neue Stadtverwaltung gebe. Neues konnte der Bürgermeister zum Thema Bürgerstiftung mitteilen. Ende November finde die konstituierende Sitzung statt. Das Anfangskapital betrage 2,6 Millionen Euro. Er hoffe auf viele Zustifter, um mit den Erträgen des Kapitals etwas zu bewegen. Nichts Neues hingegen beim Dauerthema Eishalle. Man habe privaten Investoren verschiedene Flächen in der Stadt angeboten, unter anderem eine Fläche in der Nähe des Inselbadstadions. Damit befinde er sich klar auf der vom Rat festgelegten Linie, dass eine private Investition in diesem Bereich Vorrang habe. Für die Stadt habe der Umbau des Rolandsbades sowie der Bau von Sporthallen in Wewer, Sande, Schloß Neuhaus und der Kernstadt als Maßnahmen zur Sicherung der sportlichen Grundversorgung eindeutig Priorität. Sehr dankbar zeigte sich Heinz Paus über ganz konkrete Hinweise, beispielsweise zu Mängeln an den Bordsteinen an der Von-Ketteler-Straße in Elsen sowie zur Ampelsteuerung. "Die Fachleute aus den entsprechenden Ämtern werden dem nachgehen", versprach er.