Befragung noch bis 15. November
Mit KOMPASS auf dem richtigen Weg
Wie zufrieden sind Schüler, Eltern und Lehrer mit ihrer Schule? Wie beurteilen sie die Ausstattung und die Beratungs- und Betreuungsangebote? Wie schätzen Erzieherinnen und Eltern die Kindergärten der Stadt ein? Fragen, auf die die Stadt Paderborn noch bis zum 15. November Antworten bekommen möchte. Im Rahmen des Projektes KOMPASS werden bei Stichproben über 500 Eltern und Schüler aus Paderborner Schulen sowie Eltern aus den städtischen Tageseinrichtungen für Kinder und die Pädagogen aus beiden Bereichen befragt. Das Ergebnis wird mit Spannung erwartet und in wesentlichen Auszügen einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. KOMPASS (Kommunales Projekt zum Aufbau einer strategischen Steuerung mit dem Baustein Bildung) ist ein Projekt der Bertelsmann Stiftung und der Stadt Paderborn. Damit soll das Thema „Bildung“ in Paderborn – mehr als bisher – in den Blickpunkt gerückt werden. Beigeordneter Wolfgang Walter: "Die Stadt Paderborn stellt sich hier dem Vergleich mit beteiligten Städten. Wir wollen damit Schwachstellen im Bildungsbereich auf örtlicher Ebene erkennen und nach Lösungsmöglichkeiten suchen." Das Zusammenspiel der für die Bildung Verantwortlichen wolle man neu beleben und damit verbessern. Der Rat der Stadt hatte Mitte Dezember des letzten Jahres dem Projekt zugestimmt. Seitdem wurden Schuldaten erhoben und ausgewertet. Eine eigens eingerichtete Projektgruppe KOMPASS, in der Verwaltung, Schulen und Schulaufsicht vertreten sind, hat sich auf Grundlage dieser Datenerhebung unter anderem mit Schulabschlüssen von Schülern mit Migrations-Hintergrund, Schulform-Wechslern und der Ganztagsbetreuung befasst. Die jetzt erreichten Zwischenergebnisse werden mit Politikern, Eltern und Schülern diskutiert.