Schwächen beim Lesen und Schreiben frühzeitig erkennen
Paderborner Kindergärten sind dabei
Lese- und Rechtschreibschwächen bei Kindern frühzeitig zu erkennen, ist das Ziel einer Initiative der Kindergärten der Stadt Paderborn. Nachdem im letzten Kindergartenjahr bereits fünf Erzieherinnen aus städtischen Kindertageseinrichtungen erfolgreich als Anwenderinnen des sogenannten Bielefelder Screenings (BISC) und des Würzburger Trainingsprogramms „Hören, Lauschen, Lernen“ (HLL) ausgebildet worden sind, werden jetzt weitere zehn Erzieherinnen geschult. Das Bielefelder Screening ist ein Verfahren, das an der Universität Bielefeld entwickelt wurde. Damit können eventuelle Entwicklungsrückstände beim Lesen- und Schreibenlernen bereits vor der Einschulung festgestellt werden. Anschließend wird mit den Kindern, die einer gezielten Förderung bedürfen, das Würzburger Trainingsprogramm „Hören, Lauschen, Lernen“ umgesetzt. Mit diesen Sprachspielen, die über 20 Wochen durchgeführt werden, soll das Risiko minimiert werden, eine Lese- und Rechtschreibschwäche zu entwickeln. An der jetzt geplanten Qualifizierung unter der Leitung der Moderatorin Ulrike Westphalen nehmen Erzieherinnen aus den städtischen Kindertageseinrichtungen „Wiesengrund“, „Mistelweg“, „Hinter den Höfen“, „Karl-Korthaus-Straße“ und „Greitelerweg“ teil. Im letzten Jahr hatten bereits Erzieherinnen aus den Kindergärten „Unter dem Regenbogen“, „Schwalbennest“, „Münsterstraße“, „Lange Wenne“ und „Kaiser-Heinrich-Straße“ teilgenommen, so dass jetzt insgesamt zehn städtische Kindertageseinrichtungen diese Programme anwenden.